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»Unheimlich enttäuscht«

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(mn) Die deutsche Baseball-Nationalmannschaft mit Sascha Lutz aus Friedberg in ihren Reihen ist bei der Weltmeisterschaft in der Vorrunde unglücklich ausgeschieden. Beim Sieg gegen China (14:1) sowie den Niederlagen gegen Titelverteidiger USA (1:9) und Venezuela (1:12) hat der Gastgeber in Regensburg exakt zwei Runs zu viel abgegeben, um im Vergleich der fünf Vorrunden-Dritten noch auf den Zug in Richtung Zwischenrunde (diese Woche in den Niederlanden uns Italien) aufspringen zu können.

»Wir hatten zahlreiche Modus-Optionen und mussten uns auf eine Formel festlegen, um das Weiterkommen zu regeln«, sagt Martin Miller, der Vize-Präsident des Weltverbands IBAF, angesichts der durchaus kuriosen Entscheidungskriterien, die letztlich das Vorrunden-Aus für die deutsche Mannschaft bedeuteten.

»Wir sind natürlich unheimlich enttäuscht. Denn wir haben fest mit einem Weiterkommen gerechnet«, sagt Lutz, der zumindest mit seinen eigenen Leistungen zufrieden sein kann. Der 26-Jährige erzielte im Spiel gegen die Vereinigten Staaten den Ehrenpunkt. Mit einem Schlagdurchschnitt von .333 war der Outfielder von den Mannheim Tornados, dem Zweiten der Deutschen Meisterschaft, in der Offensive zweitbester Spieler, defensiv blieb er fehlerfrei.

An den vier Spieltagen in der Donaustadt wurden 38 000 Zuschauer gezählt. Alleine den Vergleich zwischen Deutschland und den USA sahen 9600 Fans. »Selbst meine optimistischen Erwartungen in das Turnier sind übertroffen worden«, sagt Miller, der nun auf einen »Schub für Baseball in Deutschland« hofft.

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