Ungewohnten Bedingungen getrotzt

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(pm). Dem ungewohnten Spielbeginn um 11 Uhr, und das auch noch am Faschingssonntag, zum Trotz haben die Oberliga-Volleyballerinnen des SSC Bad Vilbel II ihr Heimspiel gegen die TG Wehlheiden mit 3:2 (20:25, 25:12, 19:25. 25:14, 15:10) gewonnen.

Das Spiel startete zunächst mit einer Schweigeminute, in Gedenken an die Opfer der Tat in Hanau. Dieser Start war für beide Mannschaften ungewohnt, danach mussten die Gedanken erst mal geordnet werden. Entsprechend lief es für die SSC-Damen im ersten Satz nicht rund. Abstimmungsprobleme und schlechtes Stellungsspiel führten zum 20:25.

Im zweiten Durchgang spielten die Bad Vilbelerinnen befreiter auf, in dieser Phase zeigte vor allem Lisa Hornung starke Angriffe und clever gesetzte Lobs. Die Gegner fanden kein Gegenmittel und somit war der Satz schnell mit 25:12 gewonnen.

Die nächsten beiden Sätze waren jeweils Repliken (19:25, 25:14) der ersten beiden Durchgänge, somit musste der fünfte Satz über die Punkteverteilung entscheiden.

Bis zum Stand von 7:8 aus Sicht der Gastgeber war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der spannenden Endphase sorgte Kate Taylor mit ihren Angriffen und gut platzierten Aufschlägen aber für die Entscheidung zugunsten der SSC-Damen. 15:10 zu und einem 3:2 Sieg. Am kommenden Samstag kommt die TG Rüsselsheim nach Bad Vilbel. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

SSC Bad Vilbel II: Andrea Craatz, Daniela Fritsch, Daniela Heyer, Lisa Hornung, Nina Kojadinovic, Pia Nau, Jeannette Pfeiffer, Deborah Rohr, Verena Schenk, Kate Taylor, Julia Vietheer, Katharina Weislogel.

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