Fußball

Unfreiwillige Rückkehr

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(cd). Es ist eine unfreiwillige Rückkehr zu ihren Wurzeln, die die Regionalliga-Fußballer der Offenbacher Kickers derzeit erleben. "Die Jungs fühlen sich in ihre Zeit als Jugendspieler versetzt", schmunzelt Geschäftsführer Thomas Sobotzik angesichts der Tatsache, dass die Profis aktuell mit der Kabine der Nachwuchsspieler vorliebnehmen müssen. Die ist kleiner und bietet weniger Komfort. Ein Problem sieht Sobotzik darin jedoch nicht, auch nicht mit Blick auf die Vorbereitung auf das Hessenpokal-Viertelfinale bei Ligarivale FC Gießen (Sonntag, 13.30 Uhr).

"Wir wurden ausgelagert und müssen nun improvisieren", fasst der 45-Jährige die Situation unaufgeregt zusammen. Dass die Kickers "aus unserem Stadion raus" mussten, in dem derzeit alles für das Eishockey-Winter-Derby zwischen dem EC Bad Nauheim und den Löwen Frankfurt am Samstag (20.30 Uhr) vorbereitet wird, stelle eher Zeugwart Wolfgang Böttge und Physio Jörn Klümper vor eine "riesengroße Herausforderung" als die Spieler.

OFC-Trainer Angelo Barletta und Assistent Dennis Bochow waren am Samstag in Gießen beim Punktspiel gegen Pirmasens (1:1). "Sie haben sich auch den Platz angesehen. Er war wohl in gutem Zustand, sodass ich glaube, dass gespielt werden kann", so Sobotzik. Die Zielsetzung ist klar: "Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen."

Mit Tim Dierßen (Hannover 96) und Mattia Trianni (ehemals VfR Aalen) trainierten zwei Kandidaten für eine Verpflichtung im Winter mit. Auch Kevin Weidlich (zuletzt Cottbus), der unlängst vorspielte, ist weiter ein Thema.

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