Mikroplastik in Kunstrasen

UEFA will weitere Tests

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(dpa). In der Debatte über ein mögliches Aus von Kunstrasenplätzen mit Granulat wegen eines Mikroplastikverbots fordert die Europäische Fußball-Union UEFA weitere Untersuchungen. Es gebe "derzeit nicht ausreichend Beweise für Gefahren dieser Substanzen für die Umwelt", teilte die UEFA mit. Darüber hinaus seien aktuell nicht ausreichend Alternativen für das Granulat auf dem Markt.

Die Europäische Chemikalienagentur (Echa) prüft die Auswirkungen von Mikroplastik und sammelt derzeit im Zuge einer öffentlichen Konsultation Informationen zu dem Thema. Am Ende der laufenden Konsultationen könnte ein Verbot des Nachfüllens durch die EU stehen und ein Umbau von Plätzen notwendig werden. Die Echa will der Europäischen Kommission im Frühjahr 2020 Ergebnisse vorlegen.

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