Eisstockschießen

Überraschung im Finale

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(pf). "Das war ein Fest, da hat wirklich alles gepasst", sagte Rainer Pfeffer, Vorsitzenden des EC Eishoppers nach dem Bäder-Cup in Bad Nauheim. Eisstockschützen aus drei Nationen sorgten am vorvergangenen Wochenende für viel Trubel im Colonel-Knight-Stadion.

Es begann schon mit dem Novum, dass ein Bus mit 32 Personen aus dem südlichen Österreich den weiten Weg in die Kurstadt auf sich nahm. Eine weitere Neuigkeit war die Teilnahme einer Mannschaft aus dem luxemburgischen Bad Mondorf sowie aus dem schwäbischen Bad Friedrichshall. Als dann am Freitagabend Bürgermeister Klaus Kreß die angereisten Gäste im VIP-Raum des Eisstadions begrüßte, war die Stimmung schon groß.

Mit 16 teilnehmenden Mannschaften stellte sich ein großes Teilnehmerfeld der sportlichen Herausforderung, die vom Sportdezernenten Peter Krank eröffnet wurde. In zwei Gruppen ging es beim Spiel jeder gegen jeden um die Tabellenposition für die späteren Platzierungsspiele und die Rangfolge im Endergebnis.

Seit vielen Jahren gab es mal wieder ein rein deutsches Finale, das der erstmals am Bäder-Cup teilnehmende FSV Bad Friedrichshall zur Überraschung aller gegen den EV Bad Gögging nach spannendem Spielverlauf gewinnen konnte. Wie schon im Vorfeld angenommen, hatten die beiden Bad Nauheimer Teams keine Chance im Vorderfeld mitzumischen, sie landeten auf den Plätzen zwölf und 16.

Die Siegerehrung fand dann am Abend im herrlichen Ambiente des Badehauses 3 statt. Voll des Lobes für die Veranstalter zeigten sich alle Teilnehmer des Bäder-Cup, es wurden sogar Stimmen laut, immer in Bad Nauheim zu spielen. Aber davon wollte man bei den Eishoppers nichts wissen, denn im nächsten Jahr reisen die Eishoppers nach Bad Kohlgrub.

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