Simon Gnyp "klebt" im Zweikampf am Russen Rodion Amirov (r). Nach einer 1:2-Niederlage ist für die deutsche Mannschat das Turnier um die U20-Weltmeisterschaft beendet. FOTO: DPA
+
Simon Gnyp "klebt" im Zweikampf am Russen Rodion Amirov (r). Nach einer 1:2-Niederlage ist für die deutsche Mannschat das Turnier um die U20-Weltmeisterschaft beendet. FOTO: DPA

Eishockey

U20-WM: So knapp war das Viertelfinale gegen Russland

  • vonSID
    schließen

Die deutsche U20-Nationalmannschaft unterliegt Russland im WM-Viertelfinale mit 1:2.

Die deutschen Eishockey-Junioren haben bei der U20-WM in Edmonton den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Die Mannschaft von Tobias Abstreiter mit Simon Gnyp, Maxi Glötzl und Julian Chrobot aus dem Kader des EC Bad Nauheim unterlag Russland im Viertelfinale mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Der Anschlusstreffer von Florian Elias (44.) reichte am Ende nicht.

"Wir haben einen Top-Favoriten an den Rand einer Niederlage gebracht, darauf kann jeder stolz sein. Die Jungs sind bis ans Limit gegangen. Bei etwas mehr Glück wäre die Overtime oder noch mehr möglich gewesen. Unter den Umständen und Voraussetzungen, die wir hatten, haben alle überragend gearbeitet und vor allem unser deutsches Nachwuchseishockey hervorragend vertreten. Das ist auch ein Zeichen nach außen", sagt Interim-Sportdirektor Christian Künast: "Wir haben gute junge Spieler, es kommt etwas nach, es gilt nur, diesen Spielern jetzt weiter die Chance zu geben und auf sie zu bauen. Einer nächster kleiner Schritt wäre auch, die Mentalität zu entwickeln, dass wir solche Spiele gewinnen und wir werden sie in Zukunft gewinnen."

Die DEB-Auswahl hielt zu Beginn der Partie gut dagegen, den ersten Gegentreffer (10.) kassierte das Team aber in eigener Überzahl. Die beste Chance aus deutscher Sicht hatte zuvor Tim Stützle, der im zweiten Drittel neben Elias die Gelegenheit zum Ausgleich hatte, ehe Russland erhöhte (29.). Nach dem Treffer von Elias blieb die Partie bis zum Ende spannend.

"Unser Team ist einfach unglaublich gewesen, es ist einfach Pech, dass wir den Sieg nicht geschafft haben", sagte Elias. Auch Kapitän Stützle zeigte sich zufrieden: "Am Ende ist es zwar traurig, dass wir verloren haben, aber wir können stolz darauf sein, als erste deutsche Mannschaft das Viertelfinale erreicht zu haben."

Nach Niederlagen gegen Finnland (3:5) und Gastgeber Kanada (2:16) hatte sich die deutsche Mannschaft durch die Siege gegen die Slowakei (4:3 nach Verlängerung) und die Schweiz (5:4) erstmals für die Runde der letzten Acht qualifiziert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare