Deutschland feiert den Sieg über die Schweiz und den Einzug in das Viertelfinale der U20-Weltmeisterschaft. FOTO: DPA
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Deutschland feiert den Sieg über die Schweiz und den Einzug in das Viertelfinale der U20-Weltmeisterschaft. FOTO: DPA

Eishockey

U20-WM: Jetzt geht’s im Viertelfinale gegen Russland

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Die deutsche U20-Nationalmannschaft steht im WM-Viertelfinale. Gegner am Samstag ist Russland. Ein Förderlizenzspieler des EC Bad Nauheim hat die meiste Eiszeit im DEB-Kader.

(dpa/mn). John-Jason Peterka und Tim Stützle haben die deutsche U20-Nationalmannschaft bei der Eishockey-Weltmeisterschaft ins Viertelfinale geführt. Das Team von Trainer Tobias Abstreiter gewann das letzte Gruppenspiel gegen die Schweiz mit 5:4 (3:0, 1:0, 1:4) und belegt damit den dritten Platz in der Gruppe A.

"Es war ein schwieriges Spiel, aber unsere Teamleistung war wieder top. Unser Teamspirit ist da - und ich muss ein großes Lob an Tim und JJ loswerden, die beiden haben ein brutales Spiel gemacht. Aber das ganze Team hat sich das verdient", sagte Assistenz-Kapitän Simon Gnyp, neben Maximilian Glötzl und Julian Chrobot einer von drei Förderlizenzspielern aus dem Kader des EC Bad Nauheim. "Kein deutsches Team ist jemals ins Viertelfinale gekommen", ergänzt Kapitän Stützle. "Wir haben es verdient."

Zuletzt fehlten etliche Spieler wegen positiver Corona-Testergebnisse. In der Partie am Mittwoch (Ortszeit) kehrte aber ein Quintett zurück. Dadurch standen im deutschen Aufgebot 19 Feldspieler.

Peterka, der im Oktober vom nordamerikanischen Proficlub Buffalo Sabres beim NHL-Draft gewählt wurde, brachte die DEB-Auswahl schon früh in Führung (5.). Auch Stützle wechselt in die beste Liga der Welt zu den Ottawa Senators und erhöhte auf 2:0 (10.), ehe Peterka in doppelter Überzahl noch im ersten Drittel nachlegte (18.). Den Treffer zum 4:0 schoss dann wieder Stützle (34.). Die Schweiz gab sich aber noch nicht geschlagen und kam dank eines Doppelschlags durch Noah Delémont (50.) und Ronny Dähler (51.) wieder heran. Erst Peterkas dritter Treffer sorgte für die Entscheidung. Somit war die Sturmreihe um Peterka, Stützle und Florian Elias an allen Toren beteiligt. Noah Meier und Simon Knak machten es zwar noch einmal spannend (59./60.), am Weiterkommen der deutschen Mannschaft änderte sich aber nichts mehr.

Während das Turnier für die Schweiz beendet ist, treffen die deutschen Talente am Samstag (18 Uhr) auf Russland, den Zweiten der Gruppe B.

In den vier Gruppenspielen war Simon Gnyp der Spieler mit der meisten Eiszeit im DEB-Kader. In der offiziellen Statistik des Weltverbandes wird er mit durchschnittlich 28:43 Minuten pro Spiel geführt. Vier Tore hatte er vorbereiten können. Verteidiger-Kollege Maxi Glötzl kommt auf 20:27 Minuten pro Spiel und blieb ohne Scorerpunkt. Und bei Julian Chrobot, dem dritten Spieler der Roten Teufel, finden sich 15:56 Minuten Eiszeit in der Dokumentation wieder.

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