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U19-Ass Peng neuer Deutscher Badminton-Meister

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David Peng vom SV Fun-Ball Dortelweil holt in Gera den Einzeltitel in der U19 und kommt im Doppel auf Rang zwei. 	(Foto: pm)
David Peng vom SV Fun-Ball Dortelweil holt in Gera den Einzeltitel in der U19 und kommt im Doppel auf Rang zwei. (Foto: pm) © pv

(pm) Mit einem Deutschen Meistertitel sowie einer Vizemeisterschat und sechs Viertelfinalteilnahmen kehrten die Badmintonspieler des SV Fun-Ball Dortelweil kürzlich von den Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften aus Gera zurück. David Peng konnte in der Altersklasse U19 als topgesetzter Spieler seinen ersten Deutschen Meistertitel im Einzel feiern.

In den beiden ersten Runden sowie im Viertelfinale waren deutliche Zwei-Satz-Siege ein Zeichen dafür, dass die jeweiligen Gegner keine wirkliche Herausforderung waren. Doch ab dem Halbfinale zeigte sich, dass in der deutschen Spitze eine hohe Leistungsdichte besteht. Im Halbfinale konnte sich Peng nach verlorenem ersten Satz (17:21) besser ins Spiel bringen und die Sätze zwei und drei mit 21:16 und 21:14 für sich entscheiden. Ähnlich schwierig verlief das Finale. Den umkämpften ersten Durchgang holte Peng mit 21:19 für sich, während er im zweiten mit 12:21 den Satzausgleich hinnehmen musste. Auch im Entscheidungssatz ging es bis zum Seitenwechsel mit 11:10 äußerst ausgeglichen weiter. Doch nach dem Wechsel konnte sich Peng absetzen und mit 21:13 den dritten Satz und damit den Titel gewinnen.

Überraschend war auch Pengs Einzug ins Finale im Doppel mit seinem Partner Simon Wang aus Saarbrücken. Im Halbfinale konnten sie sich in zwei knappen Sätzen gegen die topgesetzte Paarung Voigt/Hess mit 22:20 und 22:20 durchsetzen. Doch im Finale war gegen Geiss/Völker in zwei Sätzen (15:21 und 15:21) nichts zu holen.

Neben David Peng konnten noch Caroline Huang (U15) im Einzel und im Doppel, Christian Dumler (U15) im Doppel, Michelle Antony (U19) im Doppel sowie Sebastian Grieser (U19) im Doppel und im Mixed das Viertelfinale erreichen.

»Ein tolles Wochenende für David, der zeigen konnte, dass er zu den jungen Hoffnungsträgern im deutschen Badminton gehört. Leider konnten wir mit den anderen Spielern kein weiteres Halbfinale mehr erreichen. Wir sind nicht unzufrieden mit den Ergebnissen, da es zeigt, dass wir auf einem guten Wege sind und mit vielen Spielern in den Top 15 in Deutschland liegen. Es wird aber deutlich, dass noch ein Stück des Weges bis zur absoluten deutschen Spitze vor uns liegt und wir an der Trainingsintensität und -qualität weiter arbeiten müssen«, bilanzierte Abteilungsleiter Klaus Rotter.

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