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Für die Gießen 46ers und ihre Fans ist die Basketball-Bundesliga-Saison 2019/20 seit gestern zu Ende. Der Club hat sich gegen ein Weiterspielen mit Geisterkulisse ausgesprochen. Wann die Osthalle wieder mal ausverkauft sein wird, bleibt wegen der Coronavirus-Pandemie offen. FOTO: FRIEDRICH

In Turnierform

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(dpa). Mit einem Rumpf-Aufgebot von zehn Teams will die Basketball-Bundesliga trotz der Coronavirus-Krise ihren Meister in Turnierform an nur einem Standort küren. Anders als zuvor die Topligen im deutschen Handball, Eishockey und Volleyball entschieden sich die 17 Clubs und die BBL-Spitze einstimmig gegen ein sofortiges Ende der derzeit unterbrochenen Saison. Das teilte die BBL nach einer knapp fünfstündigen Videoschalte am Montag mit.

Damit hofft der deutsche Profi-Basketball wie auch die Fußball-Bundesliga, seine Spielzeit sportlich zu Ende zu bringen. Zehn Vereine wollen den Spielbetrieb wieder aufnehmen, sobald die Politik dies erlaubt. Für sieben Teams ist die Saison beendet, einen sportlichen Absteiger soll es nicht geben. Die Ergebnisse der Hauptrunde wurden gestrichen. Der Spielbetrieb soll direkt mit modifizierten Playoffs mit einer Dauer von rund drei Wochen aufgenommen werden. In zwei Gruppen spielen jeweils fünf Teams jeder gegen jeden. Anschließend geht es ab dem Viertelfinale im K.o.-Modus bis zum Endspiel weiter. Ziel der Liga ist es, die Saison bis spätestens zum 30. Juni 2020 zu beenden. Dafür müssten spätestens am 18. Mai die behördlichen Genehmigungen für den Trainings- und Spielbetrieb vorliegen, hieß es weiter. Dafür erarbeitet die BBL ein Hygiene- und Sicherheitskonzept.

Wer das Turnier austrägt, ist noch offen. "Wenn wir die Bedingungen für die Austragung erfüllen, werden wir uns bewerben. Ich denke, dass wir die Infrastruktur und Logistik hätten, das Turnier auszutragen", sagte Münchens Geschäftsführer Marko Pesic.

Um den Titel spielen neben den Bayern noch die MHP Riesen Ludwigsburg, die Hakro Merlins Crailsheim, Alba Berlin, die EWE Baskets Oldenburg, Rasta Vechta, Brose Bamberg, BG Göttingen, ratiopharm ulm und die Fraport Skyliners aus Frankfurt. "Wir sind ein Sportunternehmen und freuen uns darauf, wenn wir die Saison sportlich zu Ende bringen können", sagte Arne Dirks, Geschäftsführer der Bamberger.

Sieben Clubs entschieden sich dagegen, die Saison nicht fortzusetzen, unter anderem s.Oliver Würzburg - als einziges Team, das zum Zeitpunkt der Unterbrechung auf einem Playoff-Platz lag. Zudem sind die Basketball Löwen Braunschweig, medi Bayreuth, Gießen 46ers, die Telekom Baskets Bonn, Syntainics MBC aus Weißenfels und Aufsteiger Hamburg nicht mehr dabei.

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