Darius Rienmüller vom SV Steinfurth wird von Emir Mujdza (r.) vom Türkischen SV Bad Nauheim an der Seitenlinie angegriffen.
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Darius Rienmüller vom SV Steinfurth wird von Emir Mujdza (r.) vom Türkischen SV Bad Nauheim an der Seitenlinie angegriffen.

Türkischer SV erblüht im Rosendorf

(bn/egw) In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg hat der Türkische SV das Gipfeltreffen in Steinfurth gewonnen, wird aber weiterhin vom VfB Petterweil hartnäckig verfolgt.

SV Bruchenbrücken – FC Ober-Rosbach 0:2 (0:0): Von einem verdienten Sieg für die Gäste aus Rosbach sprach SV Bruchenbrückens Pressesprecher Rainer Schmidt. Der FC Ober-Rosbach erwischte einen guten Start in die Partie und hatte durch Oguz Mert, der an SV-Schlussmann Fabian Heilmann scheiterte, die beste Chance. In der 26. und 32. Spielminute vergab Jeffery Williams zwei gute Chancen für den SV. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelang Julian Davy in der 60. Spielminute aus acht Metern ins Eck der Führungstreffer für den FC Ober-Rosbach. Nur fünf Minuten später vergab Till Macker die größte Chance der Gastgeber. Freistehend scheiterte er an FC-Torhüter Okan Dogan, welcher den Ausgleich verhinderte. In der Schlussphase sorgte erneut Julian Davy dann für die Entscheidung. Nach einem Zuspiel von Waldemar Patzwald vollendete Davy aus elf Metern.

SV Bruchenbrücken: Heilmann, Pölker, Williams, Sieber, Manuel Riess, Schlichting, Schmidt, Mück, Böck, Daniel Riess, Ess, Semmerau, Macker, Rupp.

FC Ober-Rosbach: Dogan, Davy, Schusterschitz, Sangl, Mert, Wagner, Patzwald, Düring, Mamoori, Ahmed, Tari, Terzü, Aberkane.

Steno: Tore: 0:1 (60.) Davy, 0:2 (87.) Davy. – Schiedsrichter: Fabian Nussbaum.

VfB Petterweil – FV Bad Vilbel II 3:1 (2:1): Der VfB Petterweil wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zeigte eine klare Feldüberlegenheit gegenüber dem FV Bad Vilbel II, der nur mit elf Spielern anreiste. Bereits in der siebten Spielminute sorgte Gianluca Campagna für die Führung der Gastgeber. Nach einem Pass von Jaroslaw Siembab vollendete Campagna durch einen Schuss ins kurze Eck. Nachdem beim VfB die Abseitsfalle nicht funktioniert hatte, kam ein langer Ball auf Hakan Köroglu, der durch einen Schuss ins lange Eck traf und somit in der elften Spielminute für den Ausgleich sorgte.

Nur zwei Minuten später kamen die Gäste durch Murat Damar, der aus 18 Metern das Tor knapp verfehlte, erneut zu einer guten Chance. Die Führung für den VfB vergab Daniel Wittig durch einen Schuss in der 17. Spielminute. Besser klappte es in der 20. Spielminute, als Alexander Herch nach einer Dalhoff-Ecke per Kopf zur Führung traf.

Weitere gute Chancen für den VfB vergaben Campagna (33., 54.) und Dalhoff (42., 90.). So dauerte es bis zur 92. Spielminute, ehe Engin Aydinli für das 3:1 der Gastgeber sorgte. Nach einem Steilpass von Gianluca Campagna vollendete Aydinli aus hablinker Position mit einem schönen Schuss aus 20 Metern über FV-Torhüter Ibrahim Cicek. VfB-Vorsitzender Michael Gaiss sprach von einem hochverdienten Sieg seines Teams.

VfB Petterweil: Puth, Klatt, Schwegler, Aydinli, Wittig, Kemen, Campagna, Siembab, Herch, Voss, Dalhoff, Dott, Münch.

FV Bad Vilbel 2: Cicek, Steinbrenner, Bakanhan, Kovacevic, Damar, Bodrozic, Knell, Temme, Köroglu, Uslu, Schmidt.

Steno: Schiedsrichter: Oliver Bingmer. – Tore: 1:0 (7.) Campagna, 1:1 (11.) Köroglu, 2:1 (21.) Herch, 3:1 (92.) Aydinli.

SV Steinfurth – Türkischer SV Bad Nauheim 0:1 (0:0): Zum Spitzenspiel der Kreisoberliga hatten sich am gestrigen Sonntag rund 250 Zuschauer auf dem Steinfurther Rasenplatz eingefunden, die Zeugen einer jederzeit spannenden, läuferisch ansprechenden und kampfbetonten Auseinandersetzung wurden. Allerdings blieb man hüben wie drüben nicht nur in spielerischer Hinsicht einiges schuldig, sondern es fehlte beiden Teams, vor allem dem der Rosendörfler, auch ein echter Vollstrecker.

So musste für den Treffer des Tages in der 61. Minute ein Eigentor des Steinfurther Abwehrrecken Dominic Herbert herhalten, der nach einer hohen Steilvorlage des TSV-Spielertrainers Özkan Can das Leder per Kopf über seinen Keeper Daniel Laboy hinweg ins eigene Tor beförderte. Der Tabellenführer hatte im ersten Durchgang zwar ein leichtes optisches Übergewicht, sah sich jedoch immer wieder gefährlicher Konter der Hausherren ausgesetzt, die durch Darius Rienmüller (7.), Daniel Contin (26.) und Marcel Müller (36.) das Ziel nur um Haaresbreite verfehlten.

Die einzige hochkarätige Möglichkeit des TSV ließ Deliktas ungenutzt, als er in der 16. Minute nach einem Missverständnis zwischen Keeper Laboy und seinen Vorderleuten das verwaiste Gehäuse von der Strafraumgrenze verfehlte. Im zweiten Durchgang setzten die Schützlinge von Andre Micelotta, der sich in der 54. Minute selber für den angeschlagenen Maximilian Esposito eintauschte, alles auf eine Karte. Unentwegt berannte man jetzt das gegnerische Tor, ohne aber echte Gefahr heraufbeschwören zu können. Außer einem Kopfball von Marcel Müller, den Torwart Goekhan zur Ecke lenkte, und einem trockenen Schuss von Marcel Müller, der das Ziel verfehlte, wollte den Gastgebern aber nichts mehr Nennenswertes gelingen.

So musste für die endgültige Entscheidung zugunsten des souveränen Spitzenreiters das eingangs geschilderte Eigentor herhalten, nachdem kurz zuvor bereits Özkan Can das Torholz anvisiert hatte.

SV Steinfurth: Laboy – Riedmeier, Herbert, Reichardt – Rienmüller, Bepperling, Esposito, Russ, Landvogt – Marcel Müller, Contin – Micelotta, Ertl.

Türkischer SV Bad Nauheim: Goekhan – Taitschinov, Mujdza, Bayrak – Yaya, Hasani, Altun, Turan, Özkan Can – Akbulut, Deliktas – Usta, Appel, Hodovic.

Steno: Schiedsrichter: Ismail Üstboga (Solms). – Tore: 0:1 (61.) Dominic Herbert (Eigentor). – Zuschauer: 250.

FC Hessen Massenheim – SV Staden 2:1 (2:1): Ohne ihre sonstigen Goalgetter Timo Hofmann (gesperrt) und Aminur Rahman (erkrankt) wussten die Platzherren gestern mit einer blitzsauberen Abwehrleistung zu überzeugen, die am Ende auch für den knappen Erfolg maßgebend war. Dabei versäumte man aber keineswegs, gegen die favorisierten Gäste immer wieder gefährlich zu kontern. Die 1:0-Führung der Massenheimer in der 19. Minute resultierte aus einem unhaltbaren 20-Meter-Fernschuss durch Niklas Baum.

Nach gut einer halben Stunde sorgte Manuel Hohmann für eine gewisse Vorentscheidung zugunsten des FC Hessen, als er sich einen zu kurzen Rückpass der Stadener Abwehr erlief, dann deren Torhüter Kling versetzte und schließlich aus kurzer Entfernung zum 2:0 einschoss. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff verkürzte Andreas Scheibner für die Gäste im Anschluß an einen Freistoß des eingewechselten Sascha Bingel per Kopfball zum 1:2-Hablzeitstand. Letzten Endes blieb es bei diesem Resultat, obwohl Massenheim, allen voran Torwart Fischer, in den zweiten 45 Minuten gegen die anstürmenden Stadener alle Kräfte mobilisieren musste, um die drei Zähler unter Dach und Fach zu bringen.

FC Hessen Massenheim: Fischer – Niklas Baum, Lehmann, Braun, Morgan, Netopil, Hohmann, Matter, Jung, Kühn, Andre Marius, Schmutzler, Hahn.

SV Staden: Kling – Benjamin Mueller, Dielmann, Köcher, Schütz, Dechert, Andreas Scheibner, Wagner, Salomon, Wirsing, Martin Hetmanczyk, May, Bingel, Otto Weber.

Steno: Schiedsricher: Detta (Bad Soden). – Tore: 1:0 (19.) Niklas Baum, 2:0 (32.) Manuel Hohmann, 2:1 (45.) Andreas Scheibner. – Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für den Stadener Martin Hetmanczyk (92.) wegen wiederholtem Foulspiel.

SV Nieder-Weisel – Traiser FC 3:1 (0:0): Der Sieg für die Platzherren fiel um mindestens einen Treffer zu hoch aus, zumal sich die Traiser im Butzbacher Stadtteil sehr gut verkauften und durch Joshua Ohlemutz und Patrice Scheel im Verlaufe der Partie etliche Chancen verschleuderten. Nach torlos verlaufener erster Halbzeit erzielte Manuel Volp mit einem 12-Meter-Flachschuss aus der Drehung die Nieder-Weiseler 1:0-Führung.

Ein sehenswertes Solo des eingetauschten Tobias Schwarz bedeutete nach 63 Minuten das 2:0 für die Butzbacher Vorstädter. Fünf Minuten später später schlug eine sehenswerte Bogenlampe von Joshua Ohlemutz zum 1:3 im Nieder-Weiseler Gehäuse ein. Schließlich markierte Dominik Strasheim (85.) auf Vorarbeit von Florian Krimmel den insgesamt schmeichelhaften 3:1-Endstand. Zu dieser Zeit mussten die Gäste durch die Gelb-Rote Karte für Sascha Bell (80.) mit nur noch neun Feldspielern auskommen.

SV Nieder-Weisel: Maas – Nockemann, Michel, Antmansky, Krimmel, Wedemann, Göbel, Werner, Strasheim, Sinemli, Sebastian Volp, Manuel Volp, Tom Kette, Tobias Schwarz

Traiser FC: Block – Halberg, Wörner, Baier, Wießner, Grot, Ohlemutz, zur Löwen, Lotz, Krämer, Patrice Scheel, Bell.

Steno: Schiedsrichter: Wagenbach (TUS Kubach). – Tore: 1:0 (57.) Manuel Volp, 2:0 (63.) Tobias Schwarz, 2:1 (68.) Ohlemutz, 3:1 (85.) Dominik Strasheim. – Besondere Vorkommnisse: Gelb Rote Karte (80.) für den Traiser Spieler Sascha Bell.

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