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Daniel Henrich von Türk Gücü Friedberg behauptet sich gegen Ruben Monteiro-Carvalho

Fussball-Hessenliga

Türk Gücü Friedberg: Weber-Elf sitzt in unterer Hälfte fest

Türk Gücü Friedberg wartet in der Gruppe B der Fußball-Hessenliga weiter auf den ersten Heimsieg.

(ace). Auch gegen Rot-Weiß Hadamar konnte die Mannschaft von TG-Trainer Carsten Weber nicht gewinnen, stattdessen gab es gegen die Fürstenstädter am Eisenkrain eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Die Gäste aus dem Kreis Limburg-Weilburg konnten mit dem Auswärtssieg nicht nur die Tabellenspitze verteidigen, sondern bauten diese sogar noch auf vier Punkte Vorsprung gegenüber den Verfolgern aus. Die Kreisstädter stecken dagegen mit nur vier Zählern aus vier Spielen in der unteren Tabellenhälfte der Elfer-Staffel fest.

Vor der Partie hatte es in der Wetterau ergiebig geregnet, dementsprechend nass war der Rasenplatz. Die Friedberger hätten in der Anfangsphase durch Daisuke Fukuhara in Führung gehen können, hatten aber ansonsten in den ersten 45 Minuten keine gute Vorstellung. »Wir sind nicht ins Positionsspiel gekommen und haben die Räume nicht gut besetzt. Wir waren immer einen Tick zu spät«, haderte Weber. Den Westerwäldern gelang es zudem, die Gastgeber weit vom Tor wegzuhalten. Die beste Chance der Gäste in Abschnitt eins vergab Stürmer Marco Koch, der nach einem langen Pass in Szene gesetzt wurde und an TGF-Torhüter Felix Koob scheiterte.

Im zweiten Abschnitt fanden die Friedberger besser ins Spiel, mussten aber zunächst eine Schrecksekunde erleben. Ein Kopfballtor von Hadamars Mirko Dimter fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung bei Schiedsrichter Carsten Dücker (54.). In der Folge fiel der jüngere seiner Assistenten immer wieder durch vorschnelles Heben seiner Fahne auf, dadurch wurden vielversprechende Alleingänge von Türk-Gücü-Torjäger Noah Michel mehrfach unterbunden. Einig waren sich die beiden Trainer, dass die Spielführung des Unparteiischen unglücklich gewesen sei, da er bei Abseitssituationen seinen Linienrichtern blind vertraute.

In der Schlussphase fiel dann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Erst musste Koob einen Volleyschuss von Mirco Paul parieren, dann traf der eingewechselte Tristan Burggraf aus 20 Metern die Latte. Nach der folgenden Ecke fehlte den Friedbergern die Zuordnung, und Rechtsverteidiger Luca Teller setzte zu einem fulminanten Schuss an und markierte den Hadamarer Siegtreffer (83.). Auf der Gegenseite vergab Michel, der wahrlich keinen guten Tag erwischte, aus vier Metern den Ausgleich und setzte den Ball über das leere Tor (86.).

Türk Gücü Friedberg: Koob - Biber (87. Hyodo), Dudda, Kilic, Häuser - Henrich, Schorr - Imek (60. Mahmudov), Demir, Fukuhara (60. Eren) - Michel.

SV Rot-Weiß Hadamar: Strauch - Teller, Dimter, Dillmann, Wölfinger - Paul, Velemir, Neugebauer (69. Monteiro-Carvalho), Schäfer (78. Burggraf) - Bangert, Koch (87. Kittel).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Dücker (Mackenzell). - Zuschauer: 116. - Tor: 0:1 (83.) Teller.

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