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TÜRK GÜCÜ FRIEDBERG: (hintere Reihe von links): Marvin Akkus-Rodriguez, Ceyhun Dinler, Semun Biber, Jonatan Tesfaldet, Shelby Printemps, Eray Eren und Vuk Toskovic; (Mitte) Trainer Carsten Weber, Betreuer Kerem Acar, Julian Dudda, Filip Mitrovic, Dorian Miric, Massé Bell Bell, Ertugrul Erdogan, Sebastian Weigand und Spielausschusmitglied Sercan Kaplan; (vorne) Erdinc Solak, Stefan Savic, Batuhan Özyürek, Kamber Koc, Tolga Sahin, Ricardo Marra, Abdüssamed Gürsoy und Emrah Tahirovic.

Fußball

Türk Gücü Friedberg: So ist der Stand vor dem Hessenliga-Saisonstart 

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Türk Gücü Friedberg geht mit viel Optimismus in die zweite Hessenliga-Saison der Vereinsgeschichte - und mit einem neuen Trainer.

Die Frage, welcher Trainer nach der Ära Fil/Cagritekin beim Wetterauer Hessenligisten Türk Gücü Friedberg für die Meisterschaftsrunde 2019/2020 wohl in Frage kommen würde, beantworteten die Klub-Verantwortlichen schneller als erwartet: Schon vor dem letzten Punktspiel der Saison 2018/2019, das durch einen 3:1-Sieg über den KSV Baunatal die zum Klassenerhalt notwendigen Punkte brachte, war die Wahl auf Carsten Weber gefallen. Eine Überraschung? In der Tat, denn für Weber kam die Türk Gücü-Offerte quasi ohne Vorwarnung. Inzwischen hat sich der 35-jährige Übungsleiter, dessen Erfahrung als Coach eines Seniorenteams sich nach acht Jahren Jugendarbeit im Leistungszentrum der Frankfurter Eintracht auf ein Jahr Viktoria Nidda (2017/2018) beschränkt, mit der neuen Situation bestens arrangiert. Vom "Sprung ins kalte Wasser" will er jedenfalls nichts wissen. "Sicher, die Hessenliga ist Neuland für mich", sagt er, "aber Fußball unterliegt überall den gleichen Erkenntnissen. Was sich von Liga zu Liga lediglich unterscheidet, ist die Qualität."

Breiter Kader

Diesbezüglich wähnt sich der neue Friedberger Übungsleiter auf der sicheren Seite: "Spielerische Klasse, kämpferische Tugenden, schnelle Spielauffassung - alle Komponenten sind ausreichend vorhanden." Sind alle anwesend, verfügt der aktuelle TG-Kader über 21 Spieler, darunter zehn Zugänge. Eine Zusammenstellung, die genügend bereits vorhandene Hessenliga-Erfahrung erkennen lässt und bereits Webers Handschrift trägt. "Alle Spieler, die wir geholt haben, sind dazu in der Lage, in der Hessenliga ihren Mann zu stehen", sagt Weber.

Dies bedeutet: Auf dem Ober-Rosbacher Sportplatz Eisenkrain ist der teaminterne Konkurrenzkampf in vollem Gang. Stammplatz-Garantien? Die gibt’s auch bei Türk Gücü Friedberg nicht. Allenfalls Keeper Tolga Sahin braucht da eher nichts zu befürchten. Sebastian Weigand, Ricardo Marra und - wenn er fit ist - Ceyhun Dinler in der Defensive, Erdinc Solak, Eray Eren und Emrah Tahirovic im Mittelfeld sowie Offensiv-Außen Shelby Printemps werden sich aber gewiss mächtig ins Zeug legen, um in neuer sportlicher Umgebung tragende Rollen zu spielen.

Das Personal

Zugänge: Kamber Koc (Türkischer SV Bad Nauheim), Sebastian Weigand (SV Zeilsheim), Ricarda Marra (FC Hochstadt), Emrah Tahirovic (Rot-Weiß Frankfurt), Shelby Printemps (FSV Rathenow), Tolga Sahin, Erdinc Solak (beide FC Gießen), Benjamin Schmidthals (eigene Jugend), Ceyhun Dinler (Eintracht Stadtallendorf) 

Abgänge: Leon Kröller (Rot-Weiß Hadamar), Riste Spirov, Younes Bahssou, Cenk Özer (alle Ziel unbekannt), Kevin Effiong (Hanau 93), Luca Coric, Silvio Penava (beide Vatanspor), Sebastian Bartel (FC Fuchsstadt), Ugur Aslan, Michael Kohnke (beide 1960 Hanau), Kazuki Takahashi (Japan). 

Trainer: Carsten Weber. 

Tor: Kamber Koc, Tolga Sahin, Benjamin Schmidthals. 

Abwehr: Semun Biber, Julian Dudda, Ertugrul Erdogan, Batuhan Özyürek, Alit Usic, Sebastian Weigand, Ricardo Marra, .Ceyhun Dinler

Mittelfeld und Angriff: Marvin Akkus-Rodriguez, Massè Bell Bell, Eray Eren, Abdussamed Gürsoy, Dorian Miric, Filip Mitrovic, Shelby Printemps, Stefan Savic, Erdinc Solak, Jonathan Tesfaldet, Vuk Toskovic, Emrah Tahirovic.

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