Die Hessenliga-Reserve von Türk Gücü Friedberg geht mit folgendem Kader in die neue Saison (hinten, v. l.) Rahman Karadavut (Spielausschussmitglied), Mehmet Akyüz, Eren Sen, Benjamin Schmidthals, Selahattin Deliktas, Danilo Pantic, Alban Iseni, Ismail Soganci (Spielausschussmitglied), Trainer Ahmet Akyüz, (vorn, v. l.) Istiklal Bolat, Leonardo Idic, Kevin Sangl, Damian Hackenberg, Özgür Genc, Elias Yamini und Furkan Kale. FOTO: PV
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Die Hessenliga-Reserve von Türk Gücü Friedberg geht mit folgendem Kader in die neue Saison (hinten, v. l.) Rahman Karadavut (Spielausschussmitglied), Mehmet Akyüz, Eren Sen, Benjamin Schmidthals, Selahattin Deliktas, Danilo Pantic, Alban Iseni, Ismail Soganci (Spielausschussmitglied), Trainer Ahmet Akyüz, (vorn, v. l.) Istiklal Bolat, Leonardo Idic, Kevin Sangl, Damian Hackenberg, Özgür Genc, Elias Yamini und Furkan Kale. FOTO: PV

Saisonvorschau

Türk Gücü Friedberg II: Neuausrichtung für Hessenliga-Reserve

  • vonThomas Brannekämper
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Die zweite Mannschaft von Türk Gücü Friedberg II hat in der Sommerpause ihr Gesicht stark verändert. Dahinter stecken jedoch noch mehr Neuerungen bei der Hessenliga-Reserve.

Zählte die Hessenliga-Reserve von Türk-Gücü Friedberg in der vergangenen Saison zweifellos vor der Runde zu den Titelanwärtern, so werden für die kommende Runde am Rosbacher Eisenkrain kleinere Brötchen gebacken. Neuer Trainer, eine größere Fluktuation im Kader, eine sportliche Neuausrichtung - all dies sind Faktoren, die für die Runderneuerung der Kreisstädtern von Belang sind.

Was hat sich getan? Ein frischer Wind weht über den Rosbacher Eisenkrain, wenn die Kreisoberliga-Truppe des Hessenligisten Türk Gücü Friedberg zum Training lädt. Neben dem neuen Trainer Ahmet Akyüz gab es auch im Spielerkader einiges an Veränderungen. Nicht weniger als neun Abgänge hatte man bei Türk Gücü Friedberg II zu verzeichnen, darunter namhafte Spieler wie die beiden Cue-Brüder Jeremy und Robert. Demgegenüber stehen lediglich fünf Neuzugänge. Doch dies ist so gewollt bei den Kreisstädtern. Man will gezielt die zweite Mannschaft verjüngen, mit jungen und hungrigen Spielern arbeiten, um diese mittelfristig an die Hessenliga-Mannschaft heranzuführen und ihnen so eine Perspektive aufzeigen. "Was unseren Kader angeht bin ich guter Dinge: Wir haben alle Positionen doppelt besetzt, und es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf", blickt der neue Trainer Akyüz zuversichtlich in die Zukunft. Ferner besteht zwischen den Trainern der Hessenligamannschaft, dem Duo Carsten Weber und Christopher Pilch sowie Akyüz ein konstruktiver Austausch, sodass die Vernetzung der beiden Mannschaftskader durchaus Fortschritte zeigt.

Wie läuft die Vorbereitung? Bis zum vergangenen Wochenende hatten die Friedberger ihr letztes Spiel Ende November bestritten. Dies war deutlich zu merken, das Kribbeln, dass es endlich wieder losgeht, war im Trainingsbetrieb beinahe zu greifen. Es folgte ein 3:3 in einem offenen Schlagabtausch mit dem West-Kreisoberligisten SG Türkgücü/Ataspor Wetzlar. "Wir haben eine sehr junge und hungrige Mannschaft. Trotz des personellen Umbaus herrscht eine sehr gute Stimmung und Kameradschaft untereinander. Dies spielt für mich als Trainer eine zentrale Rolle, darauf lässt sich die Trainingsarbeit aufbauen. Die Vorbereitung läuft bisher ordentlich. Jeder zieht mit, und man merkt, dass die Jungs wieder richtig Bock auf Fußball haben", fasst Akyüz seine ersten Trainingseindrücke zusammen.

Türk Gücü Friedberg II: Ziel ist der Klassenerhalt

Wie ist die Zielsetzung? "Für uns geht es diese Saison um den Nichtabstieg. Wir haben ein Projekt mit jungen Spielern, die sich erst noch an das Klima in der Kreisoberliga gewöhnen müssen. Dieses sollte uns aber vom ersten Spieltag an gelingen", wagt Akyüz einen ersten Ausblick auf die kommende Runde. "Ich möchte attraktiven Fußball spielen lassen und sehen, das die Jungs meine Vorgaben umsetzten und erfüllen können. Wir werden gemeinsam unsere Ziele verfolgen und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Geduld bewahren und ordentlich im Training arbeiten - dann werden wir sehen, was am Ende dabei rauskommt", sagt Akyüz.

Das sagt der Trainer: "Die Kreisoberliga Friedberg ist dieses Jahr wieder sehr stark und ausgeglichen besetzt. Ich persönlich denke, das jeder jeden schlagen kann. Ich sehe eigentlich keine Mannschaft, so wie letztes Jahr Steinfurth, die die Liga dominieren wird. Starke Aufsteiger, etablierte Vereine - es verspricht eine interessante Mischung zu werden, mit großen Aufgaben für uns. Ich denke, das es sehr schwer sein wird, sehr gut abzuschneiden. Mit Blick auf uns heißt dies natürlich, dass wir alles dafür tun werden, um unseren Zielsetzungen gerecht zu werden und um am Ende eine gute Rolle zu spielen."

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