Geschafft: Trainer Carsten Weber und sein Team von Türk Gücü Friedberg stehen nach dem 5:1-Sieg bei der SG Rot-Weiss Frankfurt in der zweiten Runde des Hessenpokals. Die Auslosung ist bereits am heutigen Donnerstag.
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Geschafft: Trainer Carsten Weber und sein Team von Türk Gücü Friedberg stehen nach dem 5:1-Sieg bei der SG Rot-Weiss Frankfurt in der zweiten Runde des Hessenpokals. Die Auslosung ist bereits am heutigen Donnerstag.

Fußball-Hessenpokal

Türk Gücü Friedberg nach 5:1 in der zweiten Runde des Hessenpokals

Pflichtaufgabe erfüllt: Der Wetterauer Hessenligist Türk Gücü Friedberg ist mit einem 5:1 beim Verbandsligisten Rot-Weiss Frankfurt in die zweite Runde des Hessenpokals eingezogen.

Türk Gücü Friedberg hat die nächste Runde des Fußball-Hessenpokals mit wenig Mühe und aber auch mit wenig Glanz erreicht. Beim Verbandsligisten Rot-Weiss Frankfurt siegte der Wetterauer Hessenliga-Spitzenreiter im Erstrunden-Match am Mittwochabend deutlich mit 5:1 (2:0) und drückte der Partie von Beginn an seinen Stempel auf.

Hessenpokal: Türk Gücü Friedberg ohne Trainer - und mit veränderter Aufstellung

Bei der Aufstellung der Friedberger gab es Überraschungen: Nicht nur, dass TG-Coach Carsten Weber krankheitsbedingt nicht dabei war und von Co-Trainer Christopher Pilch vertreten wurde, auch in Sachen Spielerpersonal wurde - wie am Sonntag angekündigt - die Rotationsmaschine angeworfen. Gegenüber dem 2:0-Derbyerfolg gegen den FV Bad Vilbel trat der Spitzenreiter der Hessenliga im Stadion am Brentanobad mit sechs neuen Kräften an. Topleute wie Noah Michel (beruflich verhindert) sowie Eray Eren und Shelby Printemps (beide angeschlagen) hatten die Reise in den Frankfurter Stadtteil Rödelheim gar nicht erst angetreten.

Die Gäste begannen dominant und profitierten schon früh von einem Eigentor der Frankfurter. Nach einer unübersichtlichen Situation lenkte Daniel Raczek den Ball zum 0:1 ins eigene Netz (3.). In der Folge ließen die Kreisstädter Ball und Gegner laufen und gestatteten dem jungen Team der Hausherren keine Torgelegenheit. Mit einem Flachschuss sorgte Daisuke Fukuhara für die komfortable 2:0-Halbzeitführung (37.).

Hessenpokal: Am Ende machen es drei Kopfballtore deutlich

Nach dem Seitenwechsel kam Rot-Weiss kurzzeitig auf und verkürzte durch Stürmer Anto Arlovic auf 1:2 (48.). Doch die Friedberger konnten in der Schlussphase noch einmal zusetzen und gestalteten das Resultat dann doch noch eindeutig. Die letzten drei Tore wurden allesamt per Kopf erzielt: Beim dritten Treffer war Markus Auer nach Freistoßflanke von Patrick Schorr zur Stelle (69.), Janis Häuser (83.) und Yilmaz Kilic (89.) besorgten den Rest. "Ein souveräner Sieg, nachdem wir uns nur kurz nach der Halbzeit etwas schwer taten", lautete das Fazit von TG-Pressesprecher Selim Karanfil.

Türk Gücü Friedberg: Koob - Jan-Philipp Häuser, Auer, Kilic, Biber - Schorr, Hagley - Scheffler, Lee (75. Usic), Fukuhara (90. Jeon) - Janis Häuser.

Im Stenogramm / SR: Werner (Nauheim). - Z.: 192. - Tore: 0:1 (3.) Raczek (Eigentor), 0:2 (37.) Fukuhara, 1:2 (48.) Arlovic, 1:3 (69.) Auer, 1:4 (83.) Janis Häuser, 1:5 (89.) Kilic.

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