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Felix Koob von Türk Gücü Friedberg verlebt in Oberau einen ruhigen Abend und kann sieben Treffer seiner Vorderleute bewundern. ARCHIVFOTO: CHUC

Fußball

Türk Gücü Friedberg im Hessenpokal in Topform

  • Christoph Sommerfeld
    VonChristoph Sommerfeld
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Mit einem 7:0-Sieg bei den Spfr. Oberau ließ Türk Gücü Friedberg am Mittwoch keinen Zweifel daran, wer im Wetterauer Hessenpokal-Duell der Sieger ist. Ein Friedberger erzielte allein fünf Treffer.

(cso). Die große Überraschung blieb aus. Hessenligist Türk Gücü Friedberg gab sich am Mittwochabend in der ersten Runde des Fußball-Hessenpokals keine Blöße und behielt mit einem 7:0 (3:0)-Erfolg bei den Spfr. Oberau ganz klar die Oberhand. Thomas Haas, Vorsitzender beim Ost-Gruppenligisten aus dem Altenstädter Ortsteil, zeigte sich in der Analyse fair: »Das Ergebnis täuscht nicht über das Spiel hinweg. Der Zwei-Klassen-Unterschied war zu fast jedem Zeitpunkt sichtbar. Die Friedberger waren uns spielerich einfach überlegen.«

250 Zuschauer hatte das Spätsommerwetter nach Oberau gelockt. Die sahen zunächst einen Gastgeber, der bis zur 20. Minute nicht viel zuließ. Dann ging es aber ganz schnell. Daisuke Fukuhara eröffnete den Torreigen für die Friedberger (21.). Per Doppelschlag stellte Aret Demir (24./25.) die Pausenführung für die Mannschaft von Trainer Carsten Weber her. Die hätte unmittelbar nach dem dritten Treffer sogar noch erhöhen können. Doch Gian-Luca Klahr im Oberauer Tor parierte einen Elfmeter von Türk-Gücü-Torjäger Noah Michel.

Tor-Show von Aret Demir

Nach einer Stunde Spielzeit traf Patrick Schorr dann zum 4:0 für die Kreisstädter. Es folgte der zweite große Auftritt von Demir an diesem Abend. »In den letzten zehn Minuten waren wir dann kaum noch präsent und haben viel zugelassen«, sagte Haas. Diese Oberauer Unachtsamkeiten in der Schlussphase nutzte der Türk-Gücü-Angreifer für einen Hattrick (82./82./90.) und avancierte somit zum Mann des Abends.

Die Spfr. machten ihre Sache in der Verteidigung - bis auf die letzten zehn Minuten - zwar ordentlich. Nach vorne konnten sie aber kaum Akzente setzen. Lediglich zweimal tauchten sie vor Felix Koob im Friedberger Tor auf. Dabei hatte Kapitän Paul Kipper nach 80 Minuten noch die beste Möglichkeit für die Hausherren.

Sehr zufrieden mit der Leistung seiner Truppe zeigte sich Coach Weber. »Wir haben das ernst genommen und eine gute Zweimkampfführung an den Tag gelegt. In solchen Spielen kommt es oft darauf an, auf engem Raum Lösungen zu finden und dann auch Torsituationen zu kreieren.« Ein wenig Luft nach oben sah er dennoch im Spiel nach vorne. »Wir haben etwas zu früh in die Tiefe gespielt.«

Türk Gücü Friedberg: Koob; Jost (ab 65. Sun), Knecht, Okamoto, Henrich, Eren (ab 58. Printemps), Demir, Fukuhara, Schorr, Häuser, Michel (ab Hyodo).

Stenogramm / Schiedsrichter: Challioui (Offenbach). - Zuschauer: 250. - Tore: 0:1 (21.) Fukuhara, 0:2, 0:3 (24./25.) Demir, 0:4 (60.) Schorr, 0:5, 0:6, 0:7 (82./87./90.) Demir. - bes. Vork.: Klahr hält Foulelfmeter von Michel.

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