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TSV-Trainer Lang: »Das war ganz stark«

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Von: Peter Hett

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Der TSV Griedel überzeugt in der Frauenhandball-Landesliga beim TV Hüttenberg II, während die FSG Gettenau/Florstadt nicht an die starke Vorwochen-Leistung anknüpfen kann.

In der Frauenhandball-Landesliga Mitte zeigten die beiden heimischen Vertreter eine völlig unterschiedliche Reaktion auf das Derby am vergangenen Spieltag. Verlierer TSV Griedel präsentierte sich beim TV Hüttenberg II wie ausgewechselt und gewann souverän mit 31:21 (18:11). Sieger FSG Gettenau/Florstadt hingegen erwischte bei der starken HSG Goldstein/Schwanheim einen schlechten Tag und unterlag deutlich mit 24:33 (11:18).

HSG Goldstein/Schwanheim – FSG Gettenau/Florstadt 33:24 (18:11): Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart und hatten sich nach neun Minuten bereits eine 6:0-Führung erspielt. FSG-Coach Ingolf Alt zog die Reißleine und nahm die erste Auszeit, nach der zumindest der erste Treffer durch Lisa-Marie Ginter gelang. Doch so richtig wollte der Knoten nicht platzen. Die Schützlinge von Ingolf Alt waren oft einen Schritt zu langsam und hatten zudem im Angriff viele Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen, während die HSG ein hohes Tempo an den Tag legte und so das mangelhafte Rückzugsverhalten von Gettenau/Florstadt ein ums andere Mal bestrafte. Folgerichtig wurden beim Stand von 11:18 aus Sicht der FSG die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Durchgang fanden die Damen um die beste Schützin Lisa-Marie Ginter nur wenig Mittel gegen den starken Tabellenzweiten. Über die Stationen 14:25 (40.) und 20:30 (50.) unterlag die Spielgemeinschaft mit 24:33. »Das war ein absolut verdienter Sieg für Goldstein. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und waren immer etwas zu langsam«, lautete das Fazit von Ingolf Alt.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven, Potschka; Mogk (1), Julia Glaub (2), Schmeißer (4/1), Laura Ginter (2), Walde (3), Miriam Glaub (1), Lisa-Marie Ginter (5), Schmidt (1/1), Stiefel (1), Borst (3), Ende (1)

TV Hüttenberg II – TSV Griedel 21:31 (11:18): »Das war ganz stark, ein völlig verdienter Sieg der besseren Mannschaft«, sagte ein rundum zufriedener Arno Lang. Sein Team zog nach anfänglichem Abtasten (3:3, 5.) auf 7:3 davon und dominierte fortan das Spielgeschehen. Durch konsequentes Tempospiel kam der TSV zu einfachen Toren und war Mitte der zweiten Hälfte schon auf 12:5 enteilt (15.). Zur Halbzeit war das Spiel schon fast entschieden, und auch in der zweiten Hälfte ließ das Team um die treffsichere Madelene Dietz nichts anbrennen und siegte über das 25:14 (45.) souverän mit 31:21. »Pauline im Tor und die gesamte Abwehr waren der Grundstein für den Sieg. Im Angriff haben wir schön Tempo gemacht und auch das viele Wechseln meinerseits hat unserem Spiel keinen Abbruch getan. Wirwaren ganz klar die bessere Mannschaft. Gerade gegen Ende ist Hüttenberg nicht mehr viel eingefallen. Diesen Schwung müssen wir jetzt mit ins Spiel gegen Goldstein nehmen«, lautete das Fazit von Griedels Arno Lang.

TSV Griedel: Wicke; Schneider (2), Wawrzinek (2), Wolf, Krombach (3/1), Ohrisch (1), Gros, Schmitt (5/4), Brück (1), Katarina Dietz (2), Becker (1), Szymanski (2), Frank (6/4), Madelene Dietz (6)

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