Traumstart ebnet den Weg

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(mad). Mit dem 3:2 (3:1)-Heimsieg über den FC Neu-Anspach zieht der SC Dortelweil dank des besseren direkten Vergleichs im Klassement der Fußball-Gruppenliga an der Usinger TSG vorbei und belegt momentan den Relegationsplatz zur Verbandsliga Süd. Nächste Woche steht das mit Spannung erwartete Rückrundenspiel in Usingen für die Mannschaft von Trainer Frank Ziegler auf dem Programm. "Wir sind heute richtig gut ins Spiel gekommen und führen schon nach einer Viertelstunde mit 3:0. Unser Start war einfach stark", lobte der spielende Co-Trainer Julian Mistetzky seine Mannschaftskollegen. "Insgesamt war es ein knapper Sieg für uns, der wieder einmal deutlich höher hätte ausfallen müssen. Wir haben uns erneut das Leben unnötig schwer gemacht."

Die Gäste aus Anspach erwischten auf dem Dortelweiler Kunstrasen einen klassischen Fehlstart. Torwart Mario Schreiber verschätzte sich bei einem an sich harmlosen Befreiungsschlag von Patrick Eiwanger. Torjäger Andrej Dogot ließ sich in der Anfangsminute nicht lange bitten und schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 für die Hausherren ein (1.). Flügelflitzer Dominik Steffen wollte seinem Teamkollegen in nichts nachstehen, zog von der linken Seite kommend nach innen und traf sehenswert mit einem Schlenzer ins lange Eck zum 2:0 (8.). Den Dortelweiler Traumstart machte Dominik Schlatter mit einem 25-Meter-Knaller aus halbrechter Position in den Torwinkel perfekt - 3:0 (15.).

Fortan gab es zwar nicht wirklich einen Bruch im Dortelweiler Spiel, allerdings war der Anfangsschwung des Ziegler-Teams etwas dahin. "Wir wollten fortan auf Ballbesitz spielen, was uns nicht wirklich gelungen ist", fand Mistetzky auch ein Haar in der Dortelweiler Suppe. Im Anschluss an einen Einwurf fanden die Dortelweiler keinen Zugriff auf Yassin Belfkih, der in der 1:1-Situation gegen SCD-Keeper Yannick Rühl die Nerven behielt - 1:3 (35.). "In der zweiten Spielhälfte haben wir es eindeutig mit zu vielen langen Bällen versucht", erklärte Mistetzky, der im Zusammenspiel mit seinen Nebenleuten den Gästen keine größeren Torchancen gestattete. Lediglich in der Nachspielzeit fand der agile Marvin Akkus-Rodriguez eine Lücke in der Dortelweiler Defensive, mehr als der 2:3-Anschlusstreffer sollte für die Taunusstädter allerdings nicht mehr drin sein.

SC Dortelweil: Rühl - Geh, Eiwanger, Mistetzky, Chiriloae - Schlatter - Cholewa (80. Wiehl), Günther, Stahl (72. Müller), Steffen - Dogot (90. Vancura).

FC Neu-Anspach: Schreiber, Müller, Nagel, Rossner, Belfkih, Niklas Kraus, Möbius, Akkus Rodriguez, Fliess, Berschick, Akil.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mazza (Offenbach). - Zuschauer: 70. - Tore: 1:0 (1.) Dogot, 2:0 (8.) Steffen, 3:0 (15.) Schlatter, 3:1 (35.) Belfkih, 3:2 (90.) Akkus-Rodriguez.

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