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Philipp Engel (am Ball) folgt Trainer Michael Razen und wechselt vom TSV Lang-Göns zur TG Friedberg.

Doppelter Wechsel

Transfer-Coup: Brüderpaar Engel verstärkt TG Friedberg

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Nach dem Landesliga-Klassenerhalt durch Saisonabbruch und Rückzug des TSV Lang-Göns verstärkt sich die TG Friedberg erneut - mit zwei weiteren Ex-Spielern von Neu-Trainer Michael Razen.

Handball-Landesligist TG Friedberg will in der kommenden Saison offenbar nichts dem Zufall überlassen. Nach dem Corona-bedingten Abbruch der Saison samt Klassenerhalt hat der Klub von Neu-Trainer Michael Razen zwei weitere Spieler für die neue Saison verpflichtet.

Patrick und Philipp Engel wechseln von Langgöns zur TG Friedberg

Patrick Engel (am Ball) will nach seiner Zeit beim in Langgöns in Zukunft das Spiel der Friedberger lenken.

Mit Patrick und Philipp Engel kommen nach Sascha Weigel die Spieler Nummer zwei und drei von Razens Ex-Klub TSV Lang-Göns, der nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga Gießen an den Start gehen will. "Patrick ist einer der besten Rückraum-Mitte, den man in der Landesliga finden kann. Er weiß seine Nebenleute perfekt in Szene zu setzen und ein Spiel zu lesen. Philipp ist ein starker Abwehrspieler, der durch seine Dynamik und Kraft zu den treffsichersten und variabelsten Linksaußen in Mittelhessen zählt. Ich bin froh, dass sich beide für die TG entschieden haben", sagte Razen. Der Sportliche Leiter der TG, Thomas "Lego" Keck, ergänzte: "Es ist besser, die beiden in der Mannschaft zu haben, als gegen sie zu spielen. Es sind überragende Handballer für die Landesliga.

Patrick Engel soll den ohnehin mit Weigel verstärkten Rückraum der Friedberger ergänzen, die nach zwei Zitterpartien im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin das Ziel haben, sich in der zweithöchsten Spielklasse Hessens zu etablieren. Dazu kommt auf Linksaußen sein Bruder Philipp, der zudem die Abwehr verstärken soll.

Brüderpaar mit Wurzeln in der starken Hüttenberger Jugend

"Was mir an Friedberg schon immer gut gefallen hat, ist die Stimmung in der Halle und die Zahl der Fans", sagt der 24-jährige Philipp Engel. "Mein Bruder und werden uns gut einfügen, um die Saison erfolgreich zu gestalten." Vor ihrer Zeit in Langgöns hatten beide gemeinsam bei der HSG Lollar/Ruttershausen gespielt, Philipp zuvor in der Jugend und bei der "Zweiten" des TV 05/07 Hüttenberg in der Oberliga.

Auch sein vier Jahre älterer Bruder hat eine Hüttenberger Vergangenheit, stand er doch nach seiner Jugendzeit im Perspektivkader für die damalige Erst- bzw. Zweitliga-Mannschaft. "Ich denke, in Friedberg gibt es einen guten Mix aus jungen, ambitionierten und erfahrenen Spielern"; sagt Patrick Engel. "Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, ganz aufzuhören, aber ich kenne mich - ich würde etwas vermissen. Umso cooler ist es, mit unserem Trainer, meinem Bruder und einem weiteren Spieler mitzugehen."

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