Eishockey

Trainerwechsel und Klage bei den Tölzer Löwen

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Die Tölzer Löwen haben beim Schiedsgericht der Deutschen Eishockey-Liga Klage gegen den DEL 2-Beschluss zur Nicht-Anreise zum Spiel nach Bietigheim am Sonntag vorvergangener Woche eingereicht und zudem Trainer Markus Berwanger nach der 0:7-Niederlage in Weißwasser von seinen Aufgaben entbunden.

Die Tölzer Löwen haben beim Schiedsgericht der Deutschen Eishockey-Liga Klage gegen den DEL 2-Beschluss zur Nicht-Anreise zum Spiel nach Bietigheim am Sonntag vorvergangener Woche eingereicht und zudem Trainer Markus Berwanger nach der 0:7-Niederlage in Weißwasser von seinen Aufgaben entbunden.

"Aufgrund der sportlichen Entwicklung kamen wir zu dem Entschluss, dass wir eine Änderung auf der Trainerposition vornehmen müssen. Das war eine sehr schwere Entscheidung für mich, da ich Markus seit 30 Jahren kenne. Er hat mit unglaublich viel Herzblut und Engagement gearbeitet. In den nächsten Wochen werden wir uns nicht davor scheuen, auch unpopuläre Entscheidungen im Kader zu treffen", sagt Geschäftsführer Christian Donbek.

Das Tölzer Spiel in Bietigheim hatte die DEL 2 mit drei Punkten und 5:0 Toren für die Gastgeber gewertet. Den Tölzern drohen zudem Schadensersatzansprüche. "Der Geschäftsführer der Tölzer Löwen GmbH teilte am Morgen des 6. Januars der DEL2-Geschäftsführung mit, dass es Komplikationen bei der Abreise gebe. Eine Anreise zum Spielort wurde jedoch nicht infrage gestellt. Dass es nach mehrfachen Versuchen mit dem beauftragten Bus nicht zur Abreise kam, liegt am schuldhaften Verhalten des Lizenzclubs. Dabei war von einer Gefährdung der Mannschaft während der gemeinsamen, über zweistündigen Kommunikation nachweislich nie die Rede", hieß es in einer DEL-Pressemitteilung.

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