Jugend-Oberliga

Trainer Thomas Ceh ist sauer auf sein Team

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Die männliche A-Jugend des TSV Griedel hat am Wochenende in der Handball-Oberliga gegen den TV Hüttenberg II mit 24:30 (9:14) verloren. Aufgrund der knappen Hinspielniederlage (23:24) hatte man mit einem Sieg geliebäugelt. Dass es nicht so kam, lag an einer mangelhaften Chancenverwertung und dem Ausfall von Torjäger Dimitri Brund, der sich den Daumen gebrochen hat.

Die männliche A-Jugend des TSV Griedel hat am Wochenende in der Handball-Oberliga gegen den TV Hüttenberg II mit 24:30 (9:14) verloren. Aufgrund der knappen Hinspielniederlage (23:24) hatte man mit einem Sieg geliebäugelt. Dass es nicht so kam, lag an einer mangelhaften Chancenverwertung und dem Ausfall von Torjäger Dimitri Brund, der sich den Daumen gebrochen hat.

Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen, ehe sich die Gäste in Überzahl eine 4:2-Führung sicherten. Bis zum Hüttenberger 7:6 (17.) zeigte sich Griedel ebenbürtig. Mit drei Toren in Folge setzte sich der TVH zunächst auf 10:6 ab und ging mit einem Vorsprung von fünf Toren in die Pause. Nach dem Wechsel bot der TSV-Nachwuchs den Gästen bis zum 14:18 erfolgreich die Stirn, konnte aber nicht verhindern, dass der Rückstand mit einem weiteren Hüttenberger 3:0-Lauf auf 14:21 anwuchs. Damit war das Spiel eine Viertelstunde vor dem Abpfiff frühzeitig entschieden.

Griedels Trainer Thomas Ceh zeigte sich nach dem Schlusspfiff verärgert und war sauer auf seine Mannschaft. "Wir waren heute nicht schlechter als der Gegner und haben ein besseres Ergebnis verpasst. Vor allem unsere Angriffsleistung hat mir nicht gefallen", urteilte er. Aufseiten des TSV verdienten sich Robin Dämon, Romeo Rejab und Jan-Pierre Kandemir trotz der Niederlage ein Lob für ihre Leistungen.

Eine interessante Randnotiz war auf Hüttenberger Seite das Mitwirken des ehemaligen Friedbergers Max Beyster, der zum Jahreswechsel zum Zweitliganachwuchs war, um in der A-Jugend-Bundesligamannschaft des TVH Fuß zu fassen. Ihm gelangen zwei Tore für seinen neuen Verein.

Am kommenden Samstag gastiert Griedel zum letzten Saisonspiel beim TuS Griesheim und beendet damit das Abenteuer Oberliga – zumindest vorerst, denn die Hoffnung sich im kommenden Jahr erneut zu qualifizieren, besteht durchaus.

TSV Griedel: Krüger, Heller; Mohamad, Schmidt, Rejab (9), Keyserlinkgk (2), Dämon (7), Stangl, Schmitt, Müller, Kandemir (2), Vogel (3), Köhler (1/1).

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