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Die HSG Mörlen vor der Saison (hinten, v. l.): Sebastian Dietz, Bernhard Dietz, Johannes Möbs, Julius Wulf, Sven Langsdorf, Niklas Otto, Luca Schätzle, Sebastian Alt; (vorne, v. l.): Co-Trainer Alexander Löwe, Betreuer Josef Schätzle, Trainer Philipp Petriesas, Daniel Birkenstock, Simon Dönges, Christian Birkenstock, Sebastian Bischof, Mika Berger, Niklas König, Nick Breitenfelder, Lars Berlich, Jonathan Nader, Physiotherapeutin Anna Svensson-Rossin. Es fehlen: Edwin Braun, Jannik Thomer, Stefan Schmidt, Philipp Möbs, Max Breitenfelder, Physiotherapeutin Birgit Schneider.

HSG Mörlen

Trainer Petriesas stapelt tief

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Die Saisonvorbereitung beim Handball-Bezirksoberligisten HSG Mörlen lief nicht gerade optimal. Daher glaubt Trainer Philipp Petriesas auch nicht an eine solch gute Saison wie 2018/19.

(se). Philipp Petriesas ist ein vorsichtiger Mann, zumindest wenn es um die Einschätzung seiner HSG Mörlen vor dem Start in die neue Handball-Spielzeit geht. "Nach einer sensationellen Saison 2018/19 folgt eine sehr schwere Runde für uns", sagt der Trainer des Bezirksoberligisten HSG Mörlen. "Jeder erwartet, dass wir wieder oben mitspielen", vermutet er und teilt dann mit: "Das sehe ich aber anders." Der Übungsleiter des letztjährigen Dritten verweist darauf, dass "wir viele enge Spiele am Ende noch über die körperliche Frische und Kondition gewonnen" haben. Damit ist in dieser Saison wohl nicht in dem Maße zu rechnen:

"Durch viele kleine Verletzungen in der Vorbereitung konnten wir nicht so arbeiten wie im Jahr zuvor", schiebt er gleich die Begründung nach. So habe seine HSG Mörlen im Testspiel gegen den Landesligisten TG Friedberg sehr gut mitgehalten und nur mit vier Toren verloren, dann setzte es zwei Tage später gegen die HSG Gedern/Nidda (Bezirksliga A) eine Niederlage mit drei Treffern Differenz.

Immerhin: Die Mannschaft bleibt (fast) komplett zusammen. Außerdem melden die Mörler noch mehrere Zugänge: "Julius Wulf und Mika Berger sind von der Weltreise wieder zurück in der Mannschaft", freut sich der Coach. "Mit Sebastian Alt (Rückraum links) wurde noch ein Spieler vom TV Petterweil geholt." Neu im Kader ist auch Sven Langsdorf (Rückraum rechts), der von der Jugend A der TG Friedberg zur HSG gewechselt ist. "Er muss erst einmal bei den Männern ankommen", sagt Petriesas. Außerdem wurde "mit Niklas König aus der A-Jugend ein sehr talentierter Torhüter mit ins Team genommen. Im sogenannten erweitertem Kader stehen mit Jonathan Nader (MSG Mörlen II) und Lars Berlich (Jugend A der HSG) zwei Flügelflitzer."

Die bevorstehende Saison sieht der Coach als ausgeglichen an. "Es kann nach oben gehen, aber auch ganz schnell in die untere Hälfte der Tabelle." Im Übrigen vertritt der Mörler Trainer die Auffassung, dass in der Bezirksoberliga "jeder jeden schlagen kann, wie wir es ja letzte Saison schon gesehen haben". Ausnahmen in der vergangenen Runde: Meister HSG Lumdatal und Absteiger HSG Pohlheim II. In der HSG Dutenhofen /Münchholzhausen III, der HSG Großen-Buseck/Beuern und der HSG Wettenberg II sieht Petriesas die drei Mannschaften, die den Titel unter sich ausmachen werden.

Zum ersten Saisonspiel erwartet die HSG Mörlen am Samstag (20 Uhr) die MSG Kirchhain/Neustadt. Die für den zweiten Spieltag vorgesehene Partie beim TV Wetzlar wurde auf den 16. November verschoben, sodass die Mörler auch in ihrem zweiten Saisonspiel Heimrecht genießen. Zu Gast in Nieder-Mörlen ist am 28. September die HSG Hungen/Lich.

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