Glück im Unglück

Torwart Lachmann: Wirbel verschoben

  • Michael Nickolaus
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Denis Lachmann, der Torwart der SG Wohnbach/Berstadt, war am Sonntag per Hubschrauber in die Uniklinik Gießen geflogen worden. Dort konnte er nun Entwarnung geben.

Denis Lachmann hatte sich am Sonntagabend auf der WZ-Facebook-Seite gemeldet. »Zum Glück ist der Lendenwirbel nicht gebrochen, nur rausgedrückt, und ich habe eine stark geprellte Hüfte. Nochmal Glück gehabt«, schrieb der Torwart der SG Wohnbach/Berstadt. Die Partie seiner Mannschaft in der Fußball-A-Liga Friedberg gegen die Spvgg. 08 Bad Nauheim war am Nachmittag abgebrochen worden, nachdem der 24-Jährige mit dem Helikopter in die Uniklinik Gießen geflogen werden musste. Die zu diesem Zeitpunkt hochemotionale Partie wird am Dienstag (19.30 Uhr) nachgeholt, und das Resultat dieser 90 Minuten wird über den zweiten Aufsteiger und den Relegationsteilnehmer entscheiden.

»Ich bin nach einem abgefälschten Schuss zur linken Seite gesprungen, habe bei der Landung einen stechenden Schmerz gespürt und sofort gewusst, dass da was nicht stimmt«, sagt er am Montag gegenüber der WZ. Die Beine hatten zu kribbeln begonnen, ein Taubheitsgefühl ließ Schlimmes befürchten. Auf einer Vakuum-Matratze wurde er unter aufmunterndem Applaus von Spielern und Zuschauern abtransportiert und in Gießen untersucht. Schnell gab es Entwarnung. Ein Wirbel war verrutscht, die Hüfte ist stark geprellt. Wie lange Lachmann, der in Dorheim das Fußballspielen gelernt hat und in der zweiten Saison bei der Spielgemeinschaft das Tor hütet, in Gießen bleiben muss, ist noch ungewiss.

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