Mit breiter Brust empfängt die SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg um Dardan Krasniqi (am Ball/rechts Jonas Kocatürk vom SKV Beienheim II) zum Top-Spiel der Kreisliga Friedberg, Gruppe 2, am Sonntagnachmittag den SV Assenheim. FOTO: JAUX
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Mit breiter Brust empfängt die SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg um Dardan Krasniqi (am Ball/rechts Jonas Kocatürk vom SKV Beienheim II) zum Top-Spiel der Kreisliga Friedberg, Gruppe 2, am Sonntagnachmittag den SV Assenheim. FOTO: JAUX

Topspiel in Gruppe 2

(lab). Etwas vereint die beiden Friedberger Fußball-B-Ligen nach sechs Spieltagen und dürfte zumindest dem neutralen Zuschauer gefallen: Jeweils zwei Vereine stehen punktgleich an der Tabellenspitze. In der Gruppe 2 treffen jene beiden Top-Klubs am Wochenende sogar im direkten Duell aufeinander.

Dabei handelt es sich um die SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg und den SV Assenheim. Insbesondere Aufsteiger SKG macht bisher einen bärenstarken Eindruck und auch Assenheim-Coach Gennaro Grazioso hat nichts gegen den zweiten Tabellenrang, betont aber: "Unsere Jungs sollen vor allem Erfahrungen sammeln, die Tabelle ist da nicht immer so wichtig." Auf dem Platz ist das Spitzenspiel am Sonntag ein Duell der Gegensätze: Während die SKG viele erfahrene und bereits höherklassig aktive Spieler in ihren Reihen hat, vertraut man in Assenheim auf junge Akteure - vielleicht mit Auswirkungen auf die Begegnung. So fielen die in Ossenheim beheimateten albanischen Kicker zuletzt mit "viel Langholz", also hohen Bällen auf, haben mit Jeton Visoka aber auch den bisherigen Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen. Marian Kipphan, Goalgetter der Assenheimer, stach als Torgarant heraus, kann aber Sonntag unter Umständen nicht spielen. Neben Spielertrainer Grazioso fallen in Assenheim drei weitere Akteure aus.

Im Schatten des Spitzenspiels strahlt am siebten Spieltag die Partie des VfB Petterweil gegen den FC Karben II (Sonntag, 15 Uhr) heraus, denn Petterweil belegt mit seinem Höhenflug weiter Platz vier. Für die weiteren A-Teams des SV Blau-Gelb Friedberg und der SG Reichelsheim/Leidhecken stehen ferner Duelle mit dem SV Gronau II und dem FC Olympia Fauerbach II am Sonntag um 15 Uhr an.

Dorheim will auch den siebten Sieg

Gruppe 1 hat derweil zwar nicht das ganz große Top-Spiel zu bieten, dafür aber ein paar mehr Teams, die ebenfalls oben mitmischen. Darunter Primus FSV Dorheim und der Tabellendritte SV Nieder-Weisel II. Beim Duell der beiden vor wenigen Wochen schienen die Dorheimer überrascht vom defensiven Auftreten ihrer Gegner - "das war unser erstes Spiel mit wirklich defensivem Gegner", sagt FSV-Trainer Ronny Wadewitz im Rückblick. Gut, dass man daraus gelernt hat, denn zuletzt holte man als Favorit wieder die volle Punktzahl. Gegen den TSV Ostheim (Sonntag, 15.15 Uhr) besteht nun die Chance, auch im siebten Spiel hintereinander zu siegen, die Schwierigkeit liegt laut Wadewitz dabei vor allem neben dem Platz: "Das Einzige, was wir machen müssen, ist unsere volle Leistung bringen. Den Jungs das aber zu vermitteln, ist eine didaktisch schwierige Aufgabe", sagt er. Und auch spielerisch könnte es nicht ganz leicht werden, denn die Ostheimer spielen nach einem 6:1-Kracher am vergangenen Wochenende gegen die SG Melbach mit Rückenwind.

Zusätzlich gibt es für die Dorheimer Druck von unten: Der SV Nieder-Weisel II und der Türkische SV Bad Nauheim II sind dem FSV Dorheim auf den Fersen. Für Nieder-Weisel II geht es dabei in am Sonntagnachmittag gegen Aufsteiger SV Echzell (15.15 Uhr) - ein vermeintlich leichter Gegner, der aber einen Plan hat. "Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken und wollen unsere Qualitäten auf den Platz bringen", sagt Lars Osadnik, Trainer des Tabellensiebten, vor der Partie. Bisher zeigt man sich in Echzell zufrieden mit der Ausbeute, vertraut auf eine starke Offensive, mit Nieder-Weisel kommt nun allerdings der erste Topgegner zur alles überlegenen Truppe der vergangenen Saison in der Friedberger C-Liga, Gruppe 1.

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