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WSV für Topspiel gerüstet

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Nina Zeiß war gleich sieben Mal für den WSV Oppershofen erfolgreich.	(Foto: Jaux)
Nina Zeiß war gleich sieben Mal für den WSV Oppershofen erfolgreich. (Foto: Jaux) © Timo Jaux

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen geht das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze weiter. Dabei zeigte sich der WSV Oppershofen mit einem 37:19-Sieg bei der HSG Lumdatal II gut gerüstet für das am kommenden Wochenende stattfindende Spitzenspiel bei Tabellenführer HSG Hungen/Lich.

(hep) Nach einer Durststrecke von sieben erfolglosen Spielen gab es für die HSG Mörlen im Spiel gegen die TuS Waldernbach mit einem 27:18-Heimerfolg endlich wieder einen Grund zum Jubeln. Dagegen leistete sich die Nord-Wetterauer Spielgemeinschaft HSG K/P/G/Butzbach zu Hause mit dem 15:26 gegen die HSG Herborn/Seelbach eine herben Ausrutscher.

HSG Mörlen – TuS Waldernbach 27:18 (13:10): Einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg feierte die HSG am Wochenende. Dabei machten sich die Mörler Frauen das Leben, speziell in der ersten Halbzeit, unnötig schwer. Technische Fehler, schlechtes Abschlussverhalten und eine unzureichende Abwehrarbeit hielten die Westerwälderinnen zu lange im Spiel. Die TuS suchten immer wieder den Weg über den Kreis und hatten damit Erfolg.

Obwohl die Torschützin vom Dienst, Lisa Vetter, bereits frühzeitig in Manndeckung genommen wurde, sicherte sich die HSG Mörlen eine 13:10-Halbzeitführung. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause wurde der deutliche Sieg heraus geworfen.

HSG Mörlen: Maibach, Binder; Lobgesang, Heil (1), Obleser (1), Theresa Wagner (2), Wölfl (1), Schmeißer (2), Birkenstock (1), Dietz (5), Nader (3), Vetter (8/3), Stumm (3).

HSG K/P/G/Butzbach – HSG Herborn/Seelbach 15:27 (10:15): Aufgrund des Ausfalls einiger Stammspielerinnen waren die Aussichten auf einen Sieg gegen die Westerwälderinnen schon vor Beginn des Spiels minimal. Lediglich zehn Spielminuten schaffte es die Heimmannschaft, erfolgreich dagegen zu halten. Nach dem 5:7-Zwischenstand zogen die Gäste die Zügel an und sicherten sich bereits zur Pause einen beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung. Nach dem Wechsel brach die Butzbacher Spielgemeinschaft regelrecht ein und ließ die Gäste davonziehen. Am Ende stand die höchste Saisonniederlage zu Buche.

HSG K/P/G/Butzbach: Fröhlich, Rohde; Schröter (5/1), Grieb (5), Bender (2), Engelberth (1), Spata (1), Höcher (1/1), Harbort, Ehnert, Kannieß, Müller, Berger.

HSG Lumdatal II – WSV Oppershofen 19:37 (11:15): Das hohe Endergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Der erneut mit großen Personalproblemen angetretene WSV lief bis zum 11:11-Ausgleich ständig einem Rückstand hinterher. Kurz vor dem Wechsel sorgten vier Oppershofener Tore in Folge für die versöhnliche 15:11-Pausenführung.

Auch nach dem Wechsel taten sich die Schützlinge von David Siegel zunächst schwer. Erst nach dem 21:17 konnte sich der Favorit kontinuierlich absetzen und über die Stationen 23:18 und 31:18 den klaren Sieg sicherstellen. »Ich bin froh, dass wir trotz des Ausfalls von sechs Stammspielerinnen souverän und frühzeitig den zweiten Platz gesichert haben. Jetzt freuen wir uns alle auf das Spitzenspiel bei Hungen/Lich am nächsten Wochenende«, bilanziert David Siegel und schaut gleichzeitig nach vorne. Beim Tabellenführer sollen dann die letzten Reserven mobilisiert werden, um vielleicht das bisher Erreichte noch zu steigern.

WSV Oppershofen: Ewald, Julia Brogle; Lang (1), Weil (4/1), Bayer (9), Strube, Franziska Brogle (1), Glaum (1), Grohmann (2), Kunzelmann (4), Zeiß (7), Vlach (6).

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