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Ihab Darwiche vom FSV Frankfurt laboriert vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg II an einer Bänderdehnung.

Topspiel am Bornheimer Hang

  • VonRedaktion
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(fri). In Corona-Zeiten kommt es nicht selten vor, dass das Tabellenbild wegen Spielabsagen verzerrt ist. Rechnet man indes den Quotienten aus, ergibt dies eine größere Aussagekraft über das bisher Geleistete. Nimmt man diesen Maßstab, steht am heutigen Mittwoch (19 Uhr) das absolute Topspiel in der Fußball-Regionalliga Südwest auf dem Programm.

Denn der FSV Frankfurt und die zweite Auswahl des Bundesligisten SC Freiburg sind die einzigen Teams dieser Spielklasse mit einem Punkteschnitt von über zwei - der Tabellensechste aus Bornheim mit 2,1 und der aktuell Klassenbeste aus dem Breisgau mit 2,2 pro Match. Beide gelten als die Überraschungsmannschaften dieser Saison.

»Für uns ist es wichtig, dass wir in diesem Jahr weiter ungeschlagen bleiben«, hat Frankfurts Cheftrainer Thomas Brendel merklich Respekt vor den Freiburgern. Die Südschwarzwälder markieren selbst nach dem Abgang des einstigen Ligatoptorjägers Marvin Pieringer, der seit Januar für den Zweitligisten Würzburger Kickers trifft, reichlich Treffer und sind seit acht Partien ungeschlagen, 20 Tore brachten dabei ebenso viele Zähler. Die Schwarz-Blauen sind gar seit neun Begegnungen ohne Niederlage.

Ob Ihab Darwiche dabei mitwirken kann, die imposante Heimbilanz auszubauen - trotz Spielerückstands ist der FSV mit 27 Punkten der erfolgreichste Club der Liga, wenn daheim gekickt wird -, ist noch ungewiss. Ihn plage wieder eine leichte Bänderdehnung, die sich Ende Januar beim torlosen Unentschieden in Bahlingen erstmals bemerkbar machte, sagte Brendel. Mischa Häuser bietet sich wieder als Alternative im Mittelfeld an. Und von den Corona-Genesenen gelte es bald den einen oder anderen einzubauen, um bei dem immensen Programm in den nächsten Wochen durchwechseln zu können.

»Der März wird ein wichtiger Monat für uns«, gibt Brendel zu verstehen. Denn es gilt, die Punktebilanz aufzufrischen und den Quotienten zumindest stabil zu halten. Dann ist nach oben vieles möglich.

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