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Vivien Novy und Angelika Ballerstaedt von der SG Wetterau sind über jeweils zwei Distanzen an den Start gegangen.

Top-Ten-Platzierungen bei der DM

  • VonRedaktion
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(pm). Absagen von Wettkämpfen kennt man mittlerweile. Die für Hamburg avisierten Deutschen Meisterschaften wurden gestrichen. Stattdessen übernahmen der ASC Gummersbach und der TuS Derschlag die Ausrichtung und haben die Titelkämpfe in die Mittelrhein-Meisterschaften integriert. So tummelten sich Schwimmer von acht bis 80 Jahren - darunter die Teilnehmer der SG Wetterau - am sandigen Badestrand der Aggertalsperre bei Gummersbach bei sehr unterschiedlichen Wetterverhältnissen.

Nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause und monatelanger Trainingspause ließen sich Vivien Novy (Jg. 2005) und die Mastersschwimmer Angelika Ballerstaedt und Patrick Veyel die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Form zu testen und um beste Leistungen bei diesen Freiwassermeisterschaften zu kämpfen.

Vivien Novy ging, ebenso wie Angelika Ballerstaedt, an beiden Wettkampftagen ins Wasser, um sich jeweils über zweieinhalb und fünf Kilometer durch den See zu kämpfen.

Am ersten Wettkampftag beim Start über die 2,5 km strahlte noch die Sonne vom Himmel, und man konnte über die kühlen Wassertemperaturen von grenzwertigen knapp 20 Grad hinwegsehen. Probleme bereiteten den Schwimmerinnen am nächsten Tag erst die kühlen Außentemperaturen von 17 Grad mit gewittrigen Regenschauern bis hin zu Starkregen. Der Start zum Fünf-Kilometer-Rennen verzögerte sich.

Vivien Novy meisterte dennoch souverän beide Strecken. Die 16-jährige Schülerin ärgerte sich eher über ihre Zeiten, mit denen sie noch nicht an Vor-Corona-Zeiten anknüpfen konnte. Bemerkenswert sind dennoch ihre erreichten Platzierungen. Ihr Kampfeswille wurde bei den widrigen Bedingungen mit zwei vierten Plätzen bei den Mittelrheinmeisterschaften belohnt.

Angelika Ballerstaedt sah sich in der AK55 einem stark besetzten Feld gegenüber, landete als älteste Teilnehmerin ihrer Altersklasse bei den 2,5 km trotzdem auf einem beachtlichen sechsten Platz. Über die doppelte Distanz war einmal mehr ihr Kampfeswille erforderlich. Als Lohn dafür erreichte sie damit den sehr guten vierte Platz. Bemerkenswert und Beleg für das starke Teilnehmerfeld der Damen in der AK 55 war, dass Angelika sich bei den Herren der gleichen Altersklasse mit der Zeit von 1:31 Std. die Silbermedaille erschwommen hätte.

Triathlet Patrick Veyel freute sich bei seinem Start über 2500m über Platz acht bei seiner Premiere unter den DSV-Schwimmern seiner Altersklasse AK 20.

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