Für den neuen Trainer des TSV Dorn-Assenheim, Sascha Bingel (l.) und seinen Schützling Marcel Kempf läuft es in der Kreisoberliga Friedberg prächtig. Nun kommt der VfB Friedberg zum Spitzenspiel nach "Schloggebach". FOTO: NICI MERZ
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Für den neuen Trainer des TSV Dorn-Assenheim, Sascha Bingel (l.) und seinen Schützling Marcel Kempf läuft es in der Kreisoberliga Friedberg prächtig. Nun kommt der VfB Friedberg zum Spitzenspiel nach "Schloggebach". FOTO: NICI MERZ

Top-Spiel der Ex-"Kellerkinder"

  • vonSascha Kungl
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(kun). Vor heimischer Kulisse eröffnet der Tabellenführer aus Dorn-Assenheim am Samstag den siebten Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg. Ab 17.15 Uhr empfängt der Ligaprimus den Tabellendritten VfB Friedberg zum Spitzenspiel des Wochenendes. Besonders kurios: In der Vorsaison hatten beide Mannschaften noch gegen den Abstieg in der höchsten Klasse des Fußballkreises Friedberg gespielt.

Starke Abwehr, gefährlicher Sturm

"Einen besseren Saisonstart hätten wir uns nicht wünschen können. Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach sechs Spieltagen mit 16 Punkten an der Tabellenspitze stehen, hätte ich ihn für verrückt erklärt", räumt auch Dorn-Assenheims Fußball-Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer ein. Neben der starken Offensive um Marvin Jung und Mike Michalak, der bereits sieben Treffer für die "Schloggebacher" erzielt hat, sieht Krätschmer auch die Defensive um Patrick Ess und Sven Harth sowie Torhüter Marcel Pflug als wichtige Faktoren für die derzei- tige Erfolgsserie. "Marcel hat in dieser Saison schon zwei Elfmeter pariert und bringt die nötige Ruhe in unsere Abwehrverbund", erklärt Krätschmer. "Insgesamt funktioniert das Mannschaftsgefüge richtig gut. Nun treffen wir mit dem VfB Friedberg auf eine Mannschaft, die ähnlich wie wir zu den großen Überraschungen der bisherigen Saison zählt." Felix Strebert wird den Hausherren dabei allerdings verletzungsbedingt fehlen. Hinter dem Einsatz von Maurice Klaus und Artur Sterk standen am Donnerstag noch Fragezeichen. Ex-Spielertrainer Marc Oliver Schütz kehrt dagegen in den Kader der Gastgeber zurück.

Aktuell fünf Punkte hinter dem Ligaprimus rangiert der VfB Friedberg derzeit auf Rang drei. "Wir ernten aktuell die Früchte unserer guten Saisonvorbereitung. Trotz allem befinden wir uns nach wie vor im Neuaufbau und haben noch viel Arbeit vor uns", tritt der neue VfB-Coach Rainer Pausch auf die Euphoriebremse. "Natürlich freuen wir uns über die jüngsten Erfolge und wollen auch gegen Dorn-Assenheim weiterhin ungeschlagen bleiben. Ich habe den Gegner gegen Rendel gesehen. Sie haben eine gute Mannschaft geformt und mit Mike Michalak im Sommer einen gefährlichen Stürmer dazubekommen", weiß Pausch um die Qualitäten der "Schloggebacher". Aufseiten der Kreisstädter fallen Dominik Lotto, Hüseyin Gökcen und Amadeo Cela aus. Hinter dem Einsatz von Malte Strothmann steht ein Fragezeichen.

Bruchenbrücken will Serie ausbauen

Am Sonntagnachmittag ist unterdessen der Rangzweite aus Bruchenbrücken ab 15.15 Uhr im Heimspiel gegen den SC Dortelweil II am Zug. "Für uns läuft die Saison bisher überragend gut. Die Gäste aus Dortelweil sind für uns ein großes Fragezeichen. Da die erste Mannschaft des SCD bereits am Freitag spielt, kann man nicht genau sagen, inwiefern der Kader durch Spieler aus dem Gruppenliga-Team verstärkt werden wird. Aber eines ist auch klar: Wir spielen zu Hause und wollen die Partie gewinnen und damit unsere Serie ausbauen", erklärt SVB-Coach Stefan Schneider, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig auf Urlauber Chris Sieber müssen die "Bärenschweizer" verzichten. Der Einsatz von Tristan Semmerau ist zudem noch mit einem Fragezeichen versehen.

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