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Staffelübergabe des alten Vorsitzenden Kai Gerhardt (links) an Tobias Lambmann (rechts) in »Handballform« mit dem Butzbacher Gastgeber Karl Schuller.

Tobias Lambmann übernimmt Bezirksvorsitz

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(fh). Anlässlich des 175-jährigen Jubiläums des TSV Butzbach richtete die HSG Butzbach kürzlich den Gießener Bezirkshandballtag in der Alten Turnhalle aus. Bezirksvorsitzender Kai Gerhardt begrüßte die Vertreter von 37 der 53 Vereine bzw. Handballspielgemeinschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen. Darunter waren auch das Vorstandsmitglied der HSG Butzbach, Karl Schuller, die Ehrenvorsitzenden des Bezirks Gießen, Norbert Münch und Tobias Weyrauch, das Ehrenmitglied Herbert Horn sowie die Vertreter des HHV, Gunter Eckhart und Josef Semmelroth.

Die Grußworte übernahm der HHV-Präsident Eckhart. Er ging auf die schwierige Zeit seit dem Abbruch der Runde Anfang 2020 ein und hofft nun auf einen reibungslosen Saisonstart Ende Oktober. Wenige Spieler sind dem Handball verloren gegangen, aber in den untersten Altersstufen sind wenig neue dazugekommen. Dadurch werden Kooperationen mit Schulen immer wichtiger. Die Beachrunde im HHV sei ein Erfolg gewesen.

Kai Gerhardt stellte die Tagesordnung vor. In seinem Bericht ging der Bezirksvorsitzende zunächst auf die Auflösung der Geschäftsstelle in Heuchelheim ein. Durch organisatorische Veränderungen und Digitalisierung werden diese Kosten in Zukunft eingespart. In diesem Zuge ist Ursula Inselmann in den Ruhestand gegangen. Sie war in den letzten zehn Jahren eine Stütze für Bezirk und Vereine.

Gerhardt mahnte an, dass nun alles getan werden müsse, damit die Saison nicht noch mal abgebrochen wird. Insgesamt gibt es 35 Mannschaften weniger als in der Vorsaison. Das Loch im Mini- und E-Jugend-Bereich werde noch viele Jahre zu spüren sein.

In Abwesenheit des Kassenwartes erläuterte Gerhardt kurz den Kassenstand. Unterm Strich steht nach dem Plus von 7000 Euro (2019) für 2020 ein Minus von 12 000 Euro.

Bei den Neuwahlen war klar, dass Gerhardt, der vor zwei Jahren ins HHV-Präsidium gewählt wurde, nicht zur Verfügung steht. Als neuer Bezirksvorsitzender wurde Tobias Lambmann einstimmig aus der Versammlung gewählt. Durch diese Wahl musste auch ein neuer Bezirksschiedsrichterwart her; hier wurde mit Noah Fikus ein Nachfolger gefunden. Eine Veränderung gab es beim Bezirkssportgericht; hier wurde Christina Otto Vorsitzende und Martina Stüting Stellvertreterin. Alle anderen Positionen wurden bestätigt.

Lambmann bedankte sich für das Vertrauen und ging auf die Nachwuchsprobleme - nicht nur bei den Spielern - im Ehrenamt ein. Er gab ein letztes Mal einen kurzen Abriss der Tätigkeiten im Schiedsrichterwesen. Ein folgenschweres Problem des Schiedsrichtermangels ist für ihn, dass nach der E-Jugend nun auch die D-Jugend nicht mehr mit neutralen Referees ausgestattet werden kann.

Aus dem Plenum kam noch die Frage auf, was bei Nichteinhaltung der 3G-Regeln durch den Schiedsrichter passiert. Hier regelt die Landesverordnung, dass der Heimverein dem Unparteiischen den Zugang zur Halle verwehren muss. Lambmann ergänzte, dass ein positiver Test am Freitag oder Samstag bei einem Schiedsrichter wie eine Krankmeldung zu behandeln sei.

Sind mehr als zwei Spieler einer Mannschaft des letzten Spiels in Quarantäne, kann das nächste Meisterschaftsspiel verschoben werden.

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