Tischtennis: Vorerst keine Viererteams

  • vonRedaktion
    schließen

(pm). Es bleibt alles beim Alten. Der Antrag, alles auf Vierermannschaften umzustellen, wurde zurückgezogen. Das war die wichtigste Entscheidung bei der Beiratstagung des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV), die im Rahmen einer Videokonferenz durchgeführt wurde. Für den Präsidenten des HTTV, Andreas Hain, und die Delegierten stand fest: Eine solch weitreichende Entscheidung muss im Vorfeld besser vorbereitet werden.

Geplant war, das Thema bei einem Workshop zu diskutieren. Durch die Pandemie und das dadurch verordnete Versammlungsverbot war dies bisher nicht möglich. Es soll nun versucht werden, eventuell über die Kreistage und den weiterhin geplanten Workshop ein Meinungsbild der Vereine einzuholen. Es soll in einer Präsenzveranstaltung das Votum der Vereine beschafft werden.

Gesondert abgestimmt wurde über das Einführen von Vierermannschaften in Hessen- und Verbandsliga. Dies ergab eine knappe Mehrheit für Vierermannschaften. Da in diesem Bereich eine deutliche Mehrheit zustande kommen sollte, war der Ausgang der Abstimmung für den Ressortleiter Mannschaftssport, Thomas Diehl, jedoch zu wenig. Er zog den Antrag zurück und so bleibt es in der Mannschaftssollstärke erst einmal bei sechs.

Festgelegt wurde, dass in allen Klassen mit Vierermannschaften, den Damen von Bezirksliga bis Hessenliga und Herren-Kreisklassen einheitlich mit dem Bundessystem (zwei Doppel und acht Einzel) gespielt wird.

In den Gruppen mit Dreiermannschaften auf Kreisebene (dritte Kreisklasse sowie Jugend und Schüler) werden die Begegnungen nach dem Braunschweiger System ausgetragen. Bei dieser Form ist es möglich, sowohl mit Vierer- als auch Dreier- sowie Dreier- gegen Vierermannschaften zu spielen. Beschlossen wurde mit großer Mehrheit, dass bei Vierermannschaften (Bundessystem) nicht mehr alle zum System gehörenden Begegnungen ausgetragen werden müssen, sondern eine Begegnung nach dem Erreichen des Gewinnpunktes beendet ist.

Die endgültige Entscheidung darüber obliegt allerdings den Kreisen und Bezirken. Im Braunschweiger System werden weiterhin alle zum Spielsystem gehörenden Begegnungen weiter ausgetragen.

»Wir sind gut aufgestellt«, teilte Vizepräsident Finanzen, Peter Metzger, den Teilnehmern mit. Genehmigt wurden die umstrukturierte Rechtsordnung sowie die Ehrenordnung. Der für Mai geplante und mittlerweile abgesagte Verbandstag soll im Januar oder Februar 2022 nachgeholt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare