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Thomas Seibert läuft in Geiß-Nidda Streckenrekord

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(mü) Auch beim 19. Geiß-Niddaer Dorflauf, der vierten Etappe der diesjährigen Oberhessen-Cup-Langlaufserie, zeigten die beiden Ausnahmeathleten Thomas Seibert, das Trikot des SSC Hanau-Rodenbach tragend, und Haimanot Haile, die Farben der Laufgemeinschaft der Frankfurter Eintracht vertretend, Flagge und können sich berechtigte Hoffnungen auf den Cup-Gesamtsieg machen.

Sich in absolut kämpferischer Manier präsentierend, brannten beide auf dem anspruchsvollen, äußerst schwierigen vier Mal zu überwindenden Rundkurs, ein Feuerwerk der schnellen Zeiten ab. Klar, dass der Routinier Thomas Seibert und Haimanot Haile, die frischgebackene Hessenmeisterin bei der weiblichen Jugend A im Zehn-Kilometer-Straßenlauf, »das Bad in der Menge« genossen.

Bei für Langstreckler ausgesprochen günstigen Witterungsbedingungen ließen beide auch nicht den geringsten Zweifel aufkommen, wer an der großen Linde, dem Dreh- und Angelpunkt dieses Lauf-Events, als Sieger die Ziellinie überqueren würden. Sich vollauf seiner guten Tagesform bewusst, sich routiniert ökonomisch und physisch die Kräfte geschickt einteilend, hatte Seibert bereits nach der ersten Runde, beziehungsweise nach zweieinhalb Kilometern, gegenüber seinem stärksten Widersacher Simon Reißmann vom TGV Schotten einen respektablen Vorsprung von annähernd 150 Meter herausgelaufen. Diesen hielt er nicht nur, sondern, wie mit der Präzision eines Uhrwerks laufend, vergrößerte diesen von Runde zu Runde. Als er schließlich nach 32:37,8 Minuten über den Zielstreifen lief, war sein Vorsprung auf 2:09 Minuten angewachsen und der von ihm angepeilte neue Streckenrekord aufgestellt.

Aber auch die nachfolgenden Simon Reißmann (TGV Schotten – 34:46,6 Minuten), Jürgen Wagner (LGV Marathon Gießen – 35:38,2 Minuten), Günter Margraf (SSC Hanau-Rodenbach – 35:53,5 Minuten) sowie Burkhard Guthmann (Laufteam Selters – 36:32,4 Minuten) können mit berechtigtem Stolz auf ihre Leistung blicken. Gleiches gilt auch für Stephan Siddi vom TSV Friedberg-Fauerbach, der in seiner Altersklasse M35 unangefochten die Nase vorn hatte, und seinem Vereinskameraden Michael Wiener, der in der Männer-Hauptklasse den fünften Rang erreichte.

Bei den Frauen verfügte die Eritreäerin Haimanot Haile nicht nur über die schnellsten Beine, sondern auch ganz augenscheinlich über den lockersten Laufstil. Es war schon eine Augenweide mit anzusehen, wie der Teenager fast schwerelos über die Strecke zu schweben schien, um nach 39:05,9 Minuten die Ziellinie zu passieren.

So war es auch in keinster Weise verwunderlich, dass das Duell mit der Nächstplatzierten Astrid Staubach von der BSG Sparkasse Oberhessen und Petra Seibert von Spiridon Frankfurt, bei denen die Zeitmessung 43:01,7 beziehungsweise 43:12,5 Minuten anzeigte, zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd konkrete Formen annahm. Nach ihren vorausgehenden Siegen beim Ranstädter Kirchwaldlauf und beim Altenstädter Hans-Nachtmann-Lauf durfte sich Haile außerdem über einen Hattrick freuen.

Im Jugendlauf, bei dem es eine Distanz von 5000 Meter zu überwinden galt, setzte bei der männlichen Jugend Julian Bähr von der LG Altenstadt mit seiner Zeit von 17:58,6 Minuten die entscheidenden Akzente. Bei der weiblichen Jugend war Lisa Pröscher, das Trikot des TGV Schotten tragend, in 23:30,6 Minuten klar die Tagesbeste.

Im Schüler/innenlauf über 1500 Meter waren Nils Schindel, Schüler B, (ESV Bischofsheim – 5:32,9 Minuten), Pascal Suck, Schüler C, (LLT Wallernhausen – 5:46,3 Minuten), Etienne Weber, Schüler D, (TV Eichelsdorf – 6:10,5 Minuten), Samira Gerth, Schülerinnen A, (TV Geiß-Nidda – 7:00,5 Minuten), Jana Steenbock, Schülerinnen B, (AMC Rodheim-Bieber – 5:53,6 Minuten), Maimuna Krüger, Schülerinnen C, (TV Groß-Gerau – 5:59,3 Minuten) und Ronja Schindel, Schülerinnen D, (ESV Bischofsheim – 6:40,8 Minuten) das Maß aller Dinge.

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