Der SV Teutonia Staden geht mit zwei Mannschaften in die Saison 2020/21 - einer in der Kreisoberliga Friedberg und einer in der Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1. Der Kader besteht aus (hinten, v. l.) Hagen Deis (Spielausschussvorsitzender), Trainer Dirk Adler, Christian Walther, Jacob Rott, Mario Kunkel, Otto Weber, Keven Hosenseidl, Safet Berisha, Martin Mahler, Marcel Wörner, Nico Schweitzer, Trainer Thorsten Unger, (Mitte, v. l.) Yalcin Atay, Niko Reis, Andre-Pascal Jung, Keven Schlichting, David Richter, Björn Kühnle, Paul Wagner, Lishan Girma, Marc Weyrauch, Jeffrey Welzbacher, Leon Klauer, Phillip Geier, Florian Ghouse, Tobias Jakobi, (vorn, v. l.) Sebastian May, Jan-Henrik Stelz, Finn-Jannik Stürtz, Marvin Schneeberger, Tobias Hebbel, Simon Deis, Matthias Gies, Lukas Filges, Dustin Richter, Johannes Gies und Yannick Schichtel. FOTO: PV
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Der SV Teutonia Staden geht mit zwei Mannschaften in die Saison 2020/21 - einer in der Kreisoberliga Friedberg und einer in der Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1. Der Kader besteht aus (hinten, v. l.) Hagen Deis (Spielausschussvorsitzender), Trainer Dirk Adler, Christian Walther, Jacob Rott, Mario Kunkel, Otto Weber, Keven Hosenseidl, Safet Berisha, Martin Mahler, Marcel Wörner, Nico Schweitzer, Trainer Thorsten Unger, (Mitte, v. l.) Yalcin Atay, Niko Reis, Andre-Pascal Jung, Keven Schlichting, David Richter, Björn Kühnle, Paul Wagner, Lishan Girma, Marc Weyrauch, Jeffrey Welzbacher, Leon Klauer, Phillip Geier, Florian Ghouse, Tobias Jakobi, (vorn, v. l.) Sebastian May, Jan-Henrik Stelz, Finn-Jannik Stürtz, Marvin Schneeberger, Tobias Hebbel, Simon Deis, Matthias Gies, Lukas Filges, Dustin Richter, Johannes Gies und Yannick Schichtel. FOTO: PV

Saisonvorschau

SV Teutonia Staden setzt auf Kontinuität

Der SV Teutonia Staden gehört schon fast zum Inventar der Fußball-Kreisoberliga Friedberg. Damit das auch so bleibt, ist allerdings nur an wenigen Stellschrauben gedreht worden.

Die Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie lassen wieder mehr Spielraum zu. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn seit etwas mehr als zwei Wochen sind die Fußballplätze der Region wieder höher frequentiert. Es wird vorbereitet, getestet, geschuftet. Denn in nicht weniger als drei Wochen soll der Ball auch in der Wetterau wieder regelmäßig rollen - so auch beim SV Teutonia Staden.

Und der Ball rollt bereits und wird von einer verjüngten, motivierten, aber realistisch denkenden Truppe umhergetrieben. Der "Dauerbrenner" der Kreisoberliga Friedberg will auch im Corona-Jahr wieder angreifen, seine stetige Rolle in der höchsten Spielklasse des Kreises behaupten. Denn bei einem Blick auf die Zehn-Jahres-Tabelle der Liga fällt auf, dass die Teutonia dort ganz oben steht, wohl ausgelöst durch die seit eben zehn Jahren anhaltende "Mitgliedschaft" des Klubs in der Kreisoberliga.

SV Teutonia Staden: Nur wenige Transfers, um den Kader etwas zu verjüngen

Was hat sich getan?Wenig. Denn: Platz vier in der abgebrochenen Saison war ein gutes Ergebnis, dazu der Aufstieg mit der "Zweiten" in die B-Liga. Es gab entsprechend nicht die Stellschraube, an der gedreht werden musste. Die Folge: Verlängerung mit Coach Thorsten Unger und eine überschaubare Anzahl an Transfers. Ganz so weiter machen wie in der Vorsaison wollte man allerdings auch nicht. Junge Spieler sollten her, sich in die Riege der Erfahrenen eingliedern und der Mannschaft ein leicht verändertes Gesicht geben. Da stechen doch einige Neuzugänge ins Auge: Darunter "Allweckwaffe" Paul Wolf, 24 Jahre alt und mit Verbandsliga-Erfahrung beim TS Ober-Roden. Wolf hat bereits 2017 für Staden gekickt und kehrt nun zurück. Ferner kommen mit Nico Schweitzer (FC Nieder-Florstadt) und David Richter (eigene A-Jugend) zwei weitere Youngsters in die A-Elf, bei denen allerdings zunächst eine langsame Eingewöhnung erfolgen soll - B-Liga-Einsätze bei der Reserve nicht ausgeschlossen. Abgänge finden sich unterdessen bei der Teutonia kaum.

Die Qualität ist also da, die Breite ebenso. Eventuelle Schwächen? Hoffentlich behoben, denn "in der letzten Saison hatten wir hinten wenige Gegentreffer, der Sturm war allerdings nicht so funktional, da haben teilweise die Tore gefehlt", weiß der Spielausschussvorsitzende Hagen Deis. Das Sturmduo aus Jan-Henrik Stelz und Johannes Gies soll folglich in der kommenden Runde etwas mehr Unterstützung bekommen. Bezüglich des Defensivverbunds macht man sich dagegen keine Sorgen.

Wie läuft die Vorbereitung?Seit zwei Wochen wieder hartes Training - inklusive Hygienekonzept, dem üblichen "WhatsApp-Check" und regelmäßig 25 bis 30 Jungs auf der Platte. Die Beteiligung macht Hoffnung, auch für die Reserve. Man hält zusammen, absolvierte vergangene Woche ein Trainingslager in Rommerz bei Fulda und am Sonntag ein erstes Testspiel gegen die Sportfreunde Burkhardsfelden aus dem Kreis Gießen (Endstand: 4:3). Von Verletzungen blieb man bisher verschont und geht daher positiv in die kommenden Wochen.

Wie lautet die Zielsetzung?Platz drei bis sechs. Aber bitte nachhaltig gedacht, wer will schon reinen Ergebnisfußball?! Verjüngung auf lange Zeit, sich in der Kreisoberliga weiter festigen und auf "local players" setzen - das sind die wirklichen Stadener Ziele. Vom Aufstieg hört man aus dem Florstädter Stadtteil dagegen gar nichts, das überlässt man den Favoriten FC Ober-Rosbach und SV Nieder-Weisel. "Es geht darum, von hinten nachzugeben und die Favoriten vielleicht mal zu ärgern", äußert sich Deis. Den ganz großen Druck will man sich dabei allerdings nicht machen.

Das sagt der Trainer:"Ich denke schon, dass das Saisonziel realistisch ist. Wir wollen zusehen, dass wir wieder im Bereich der Platzierung der vergangenen Saison landen Der Test gegen Burkhardsfelden war nun eine erste Probe für die Mannschaft, die ersten Wochen der Vorbereitung haben wir wie üblich mit viel Ausdauertraining verbracht. Jetzt kommt der Ball mehr dazu, an der Taktik arbeiten wir vermehrt in den kommenden zweieinhalb, drei Wochen. Und ab Anfang September wird es dann auf dem Platz endlich wieder so richtig ernst."

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