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Team Wetterau: Aus der Aufstiegstraum

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Der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga Luftgewehr ist für das Sportschützenteam Wetterau geplatzt.

Der dritte Rang mit 3876 Ringen vor Wissen (3858), Deiringsen (3853), Soonwald-Mengerschied (3826) und Epe (3795) beim Aufstiegskampf in Dortmund reichte nicht, nur die beiden Erstplatzierten Emsdetten (3884) und Eschbach (3884) steigen auf.

Die heimische Mannschaft musste ersatzgeschwächt antreten – und Verletzungspech kam noch hinzu. Mit Nationalmannschaftsschützin Natascha Hiltrop, die derzeit beim Weltcup in Abu Dhabi für Deutschland im Einsatz ist, und Franziska Möndel, die verletzungsbedingt ausfiel, musste das Team Wetterau auf zwei Stammschützinnen verzichten. Dafür rückten Emily Wehrum und Kathrin Winter in die Mannschaft. Beide gingen verletzt, Bänderanriss die eine, Handgelenkblessur die andere, in den Wettkampf.

Dennoch legte das Team Wetterau im ersten Durchgang das beste Gesamtergebnis mit 1944 Ringen vor Emsdetten (1939) und Eschbach (1938) hin. Frontfrau Julia Oberholzer schockte die Konkurrenz mit hervorragenden 399 Ringen. Nur eine Neun gleich in der ersten Serie, dann drei mit dem Maximum von je 100 Ringen. Luc Dingerdißen und Kathrin Winter erzielten jeweils 389, Yasmin Schulze 387 und Emily Wehrum 380 Ringe. Im zweiten Durchgang zeigte sich aber, dass die anderthalb Stunden Pause nicht für eine volle Regeneration von Kathrin Winter und Emily Wehrum ausgereicht hatten. Beide schossen unter Schmerzen, um die Mannschaft nicht platzen zu lassen. Emily Wehrum kam auf 378, Kathrin Winter auf 376 Ringe, für beide weit unter dem üblichen Niveau. Dass Julia Oberholzer (394), Yasmin Schulze (392) und Luc Dingerdißen (392) jeweils sehr gute Ergebnisse ablieferten, nutzte nichts mehr, am Ende fehlten acht Ringe für einen der beiden Aufstiegsplätze.

Da war es auch kein Trost, dass Julia Oberholzer die mit Abstand treffsicherste Schützin des Turniers war. Die zahlreich mit nach Dortmund gereisten Fans des Teams Wetterau waren alle der Meinung: Im nächsten Jahr sind wir wieder hier, und dann klappt es mit dem Aufstieg.

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