Handball-Landesliga

Team von Ex-Profi lässt Griedel keine Chance

  • schließen

Als auch in der Höhe verdient bezeichnete Griedels Trainer Martin Schmitt die deutliche 16:31-Niederlage seines TSV Griedel gegen die ambitionierte HSG Eibelshausen/Ewersbach in der Handball-Landesliga. Den hohen Anspruch der Gastgeberinnen verdeutlich alleine schon die Position des Trainers: Mit Ex-Bundesligatrainer Gennadij Chalepo steht dort ein Mann mit großen Meriten. Als Spieler hatte er in der Bundesliga über 1000 Tore erzielt und als Trainer war er in Wetzlar und Nettelstedt tätig.

Als auch in der Höhe verdient bezeichnete Griedels Trainer Martin Schmitt die deutliche 16:31-Niederlage seines TSV Griedel gegen die ambitionierte HSG Eibelshausen/Ewersbach in der Handball-Landesliga. Den hohen Anspruch der Gastgeberinnen verdeutlich alleine schon die Position des Trainers: Mit Ex-Bundesligatrainer Gennadij Chalepo steht dort ein Mann mit großen Meriten. Als Spieler hatte er in der Bundesliga über 1000 Tore erzielt und als Trainer war er in Wetzlar und Nettelstedt tätig.

Seine Mannschaft drückte von Beginn an aufs Gaspedal und führte schnell mit 6:2 (10.). Dennoch gelang es Griedel in der ersten Halbzeit gut dagegen zu halten. Nur zehn Minuten später hatte der Gast den Rückstand auf 7:9 verkürzt, konnte aber nicht verhindern, bereits zur Pause mit sieben Toren im Rückstand zu liegen (8:15).

Nachdem die Gastgeberinnen ihren Vorsprung unmittelbar nach der Pause auf zehn Tore ausbauten (18:8/35.), war die Widerstand des TSV gebrochen. "Ab diesem Zeitpunkt gingen bei uns die Köpfe runter", sagte Griedels Trainer. Bis zum 28:12 (52.) wirkte das Spiel der HSG wie reine Sahne. Allerdings leisteten auch die TSV-Frauen ihren Beitrag zum einseitigen Spielverlauf. "Unter anderem haben wir gegen die gegnerische 5:1 Deckung die vorgegebenen Wege nicht eingehalten", monierte Schmitt. "Wie es in solchen Spielen dann läuft, hatten wir auch noch mit etlichen Pfostentreffern Pech."

Der Ausfall von Gianna Gros, die in Griedels Abwehr eine Schlüsselrolle einnimmt, war gerade gegen diesen starken Gegner nicht zu kompensieren. Erst in der Endphase "durfte" Schmitts Mannschaft wieder mitspielen, und wartete mit einem 4:0-Lauf auf. "Die HSG verfügt mit Müller, Nikolovska, Midzic und Ivetic über herausragenden Rückraumspielerinnen, die zusammen 17 Tore erzielten", erklärte der TSV-Coach die Gründe für die hohe Niederlage.

TSV Griedel: Scheffer, Pauline Wicke; Wawrzinek, Wolf (1), Krombach (4/1), Freitag, Schmitt (4), Brück (1), Katarina Dietz, Theresa Wicke, Heisiph, Frank (5/3), Madelene Dietz (1).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare