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Der Sportdirektor des TC Bad Vilbel, Marcello Craca, - hier im Gespräch mit Kaja Juvan - bangt noch um den Klassenerhalt der Damen-Bundesligamannschaft.

Tennis-Bundesliga der Damen

TC Bad Vilbel vor dem Bundesliga-Finale: Ein Restrisiko bleibt

  • Philipp Keßler
    VonPhilipp Keßler
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Auch wenn noch zwei Spieltage im Terminkalender der Tennis-Bundesliga der Damen stehen, steht am Samstag (12 Uhr) das letzte Spiel des TC Bad Vilbel an. Die Brunnenstädterinnen sind zu Gast beim TC Bredeney Essen.

»Wir spielen aus meiner Sicht gegen den kommenden deutschen Meister«, sagt Marcello Craca, der Sportdirektor der Bad Vilbelerinnen. »Sie wollen den Titel und werden entsprechend Gas geben. Für uns wird es deshalb schwer - so oder so.« Mit dem letzten Halbsatz spielt er auf die - wieder einmal - schwierige Personalsituation an. Neben den Dauerverletzten und einigen Turniereinsätzen - u. a. steht Nachwuchshoffnung Mara Guth bei der U 18-EM im Doppel im Halbfinale - kommen nun auch noch die Olympia-Einsätze von Marie Bouzkova (Tschechien) und Jasmine Paolini (Italien) hinzu. Aber Graca hat sechs Spielerinnen beisammen, die den Weg ins Ruhrgebiet antreten.

Angesichts von drei Siegen, die bislang auf der Habenseite des TCBV stehen, und dem Spielplan von Konkurrent TC Grün-Weiß Luitpoldpark München hofft Craca trotz des schlechtesten Matchpunkte-Verhältnisses aller abstiegsbedrohten Teams auf den Klassenerhalt: »Diese Saison war von Anfang an mit Schwierigkeiten verbunden, aber wir haben alles herausgeholt, was ging. Wenn wir die Klasse halten, ist das für mich fast wie eine deutsche Meisterschaft.«

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