Handball-Bezirksoberliga

Tauber: "Alles muss einfach einen Tick besser werden"

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Am 17. Spieltag der Handball-Bezirksoberliga Gießen will die MSG Florstadt/Gettenau bei ihrem Gastspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Pohlheim ihren dritten Sieg in Serie feiern. Nach den jüngsten Erfolgen gegen die HSG Kleenheim/Langgöns II und die HSG Wettertal sind die Schützlinge von MSG-Coach Christian Sacks in diesem Jahr noch verlustpunktfrei und gehen am Sonntag ab 15 Uhr als Favorit in ihr Auswärtsspiel in der Holzheimer Sporthalle.

Am 17. Spieltag der Handball-Bezirksoberliga Gießen will die MSG Florstadt/Gettenau bei ihrem Gastspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Pohlheim ihren dritten Sieg in Serie feiern. Nach den jüngsten Erfolgen gegen die HSG Kleenheim/Langgöns II und die HSG Wettertal sind die Schützlinge von MSG-Coach Christian Sacks in diesem Jahr noch verlustpunktfrei und gehen am Sonntag ab 15 Uhr als Favorit in ihr Auswärtsspiel in der Holzheimer Sporthalle.

"Trotz der scheinbar klaren Rollenverteilung erwartet uns eine schwere Aufgabe", ist Sacks überzeugt. "Im Hinspiel haben wir gut begonnen, dann aber völlig den Faden verloren und die Partie am Ende knapp mit einem Tor verloren", erinnert sich der MSG-Coach an das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften im vergangenen Herbst, bei dem die Pohlheimer ihren bisher einzigen Saisonsieg verbuchen. "Nach wie vor gilt es für uns, konstanter in unseren Leistungen zu werden. Vor allem unser Abwehrverbund muss stabil stehen, damit wir eine Chance haben, denn trotz ihres jungen Alters verfügt die HSG über eine technisch sehr gut ausgebildete Mannschaft", warnt Sacks, der gegen den Tabellenletzten auf Niklas Wagner und David Potschka verzichten muss.

Eine hohe Auswärtshürde wartet am Wochenende auch auf den Tabellenzweiten aus Mörlen, der seine Visitenkarte heute Abend ab 20 Uhr bei der HSG Hungen/Lich abgibt. "In den vergangenen Duellen haben wir gegen die Schäfer-Truppe selten gut ausgesehen. Viel wird wohl auch diesmal wieder von der Tagesform abhängen", glaubt Mörlens Trainer Philipp Petriesas, der vor dem Duell mit dem Tabellensechsten zudem mit personellen Problemen zu kämpfen hat. "Unter der Woche hat die Grippewelle in Mörlen gewütet. Am Dienstag war kein Training möglich und auch am Donnerstag waren nur sieben Mann in der Halle, weshalb von einer ordentlichen Vorbereitung auf das Gastspiel in Lich keine Rede sein kann. Dennoch werden wir eine Mannschaft auf das Parkett schicken, die kämpferisch alles in die Waagschale werfen und keine Geschenke verteilen wird", ist Petriesas überzeugt. Im Hinspiel musste sich der Tabellenzweite in eigener Halle mit 25:28 Toren geschlagen geben.

Komplettiert wird der 17. Spieltag mit dem ersten von vier Heimspielen der HSG Wettertal in Serie, wenn am heutigen Abend ab 19.30 Uhr die Oberliga-Reserve HSG Kleenheim/Langgöns ihre Visitenkarte in der Rockenberger Wettertalhalle abgibt. "Nach dem verpatzten Start ins neue Jahr mit zwei Niederlagen ist die Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Die Trainingsbeteiligung ist gut, der Siegeswille ist da, dennoch kommt der Erfolg nicht von alleine. Die Jungs müssen aus ihren Fehlern lernen und diese minimieren, um sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Alles muss einfach einen Tick besser werden", fordert Wettertals Trainer Sven Tauber, dessen Team im Hinspiel einen souveränen 31:24-Auswärtserfolg gegen den Tabellenelften feierte.

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