Task Force stellt Konzept fertig

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(sid). Die "Task Force Eishockey" hat die inhaltliche Erstellung ihres Konzeptes für die Ermöglichung der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgeschlossen. "Es wird die nächsten zehn Tage eine Revision von Experten stattfinden. Universitäten sind dabei, der Deutsche Olympische Sportbund, aber auch Professoren aus dem In- und Ausland, die teilweise schon an Konzepten gearbeitet haben von größerer Tragweite", sagte DEB-Sport- direktor Stefan Schaidnagel der Fachzeitschrift "Eishockeynews".

Danach werde das Konzept den politischen Entscheidungsträgern und den zuständigen Institutionen zugeleitet, die es dann bewerten müssen. Ab der neuen Spielzeit für jeden Verein verpflichtend, sei ein Hygienebeauftragter, sagte Schaidnagel. Offen ist noch, wie beispielsweise mit positiven Corona-Fällen bei Spielern umgegangen werden soll. "Da sind wir genau an der Grenze, was wir selbst dem Eishockeysport in Deutschland als Schablone überstülpen können. Wenn an einem Ort ein Fall vorliegt, dann muss dort die Meldekette funktionieren", erklärte Schaidnagel.

Die Frage nach Zuschauern in den Hallen der DEL sei noch nicht zu beantworten, weil erst entschieden werden müsse, ob überhaupt Zuschauer in die Stadien dürfen und in welcher Form, so Schaidnagel. Grundsätzlich gelte aber eines: "Wir können kein Rundum-sorglos-Paket liefern." Der Startschuss für die DEL-Saison 2020/21 soll am 18. September fallen.

In der DEL 2, in der der EC Bad Nauheim beheimatet ist, läuft zurzeit das Lizenzprüfungsverfahren. Wann die neue Saison, die planmäßig am 11. September beginnen sollte, starten kann, ist noch offen.

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