Tabellenzweiter zu stark

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In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen konnten am vergangenen Wochenende zwei der drei heimischen Vertreter ihre Spiele gewinnen. Die HSG Mörlen gewann bei der HSG Marburg/Cappel mit 31:28 (15:15), während die HSG Wettertal zu Hause dem TuS Vollnkirchen beim 27:15 (13:7) keine Chance ließ. Einzig die FSG Gettenau/Florstadt musste sich dem starken Tabellenzweiten vom TV Hüttenberg II beugen. Das Team unterlag mit 31:20 (18:9).

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen konnten am vergangenen Wochenende zwei der drei heimischen Vertreter ihre Spiele gewinnen. Die HSG Mörlen gewann bei der HSG Marburg/Cappel mit 31:28 (15:15), während die HSG Wettertal zu Hause dem TuS Vollnkirchen beim 27:15 (13:7) keine Chance ließ. Einzig die FSG Gettenau/Florstadt musste sich dem starken Tabellenzweiten vom TV Hüttenberg II beugen. Das Team unterlag mit 31:20 (18:9).

TV Hüttenberg II – FSG Gettenau/Florstadt 31:20 (18:9): Die junge Hüttenberger Truppe erwischte einen Traumstart, sodass die FSG nach sieben Minuten bereits mit 0:5 zurücklag. In der Folge fand das Team von Trainer Daniel Ginter weiterhin keinen Zugriff auf das Tempospiel der Gastgeberinnen, die ihre Führung bis zur 17. Minute auf 10:3 ausgebaut hatten. Gettenau/Florstadt gab sich aber nicht auf, spielte jedoch seine Angriffe nicht konsequent zu Ende und lud den TVH somit zu leichten Toren ein. So lag man zur Pause folgerichtig mit 9:18 zurück. "Wir haben offensiv angefangen, dann aber schnell auf eine 6:0-Abwehr umgestellt. Im Angriff haben wir viele leichte Fehler gemacht, die Hüttenberg sofort bestraft hat", analysierte FSG-Trainer Ginter nach dem Abpfiff. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Gäste steigern, was sich aber zunächst nicht im Ergebnis widerspiegelte (26:16/ 48.). Erst zum Ende hin konnte die FSG kurzzeitig den Rückstand etwas verringern (27:20/54.). Doch Hüttenberg drehte noch einmal auf und gewann am Ende dann doch deutlich mit 31:20. "Schade, dass unsere Steigerung nichts an der deutlichen Niederlage ändern konnte", sagte Ginter.

FSG Gettenau/Florstadt: Brockhoven, Kammel; Schmidt (6/4), Ende (4), Laura Müller (3/1), Freiter (2), Stiefel (2), Mogk (1), Schmeißer (1), Glaub (1), Ginter (1), Leonie Müller, Borst.

Starker Auftritt macht Mut

HSG Marburg/Cappel – HSG Mörlen 28:31 (15:15): Angeführt von einer gut aufgelegten Friederike Wulf startete Mörlen gut in die Partie und führte nach sieben Minuten mit 4:2. Bis zum 13:5 durch die ebenfalls starke Katharina Dietz in der 13. Minute steigerte sich die Truppe von Trainer Frank Weidenauer noch einmal, ehe das Team nach 20 Minuten (15:9) völlig sein Konzept verlor und die Gastgeberinnen bis zur Pause gar ausgleichen ließ. Nach der Pause besannen sich die Gäste aber wieder auf ihre Stärken, führten zunächst mit 20:18 (36.) und später sogar mit 25:19 (44.). Die tapfer kämpfenden Marburgerinnen gaben nicht auf und waren in der 49. Minute wieder in Schlagdistanz (23:26), doch Mörlen war an diesem Tag einen Tick konsequenter und brachte den verdienten Auswärtssieg schließlich in trockene Tücher. "Schlüssel zum Erfolg war heute eine starke Abwehrarbeit. Insgesamt war es eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen, die Mut für die Partie gegen den Tabellenführer HSG Wettenberg II machen sollte", freute sich HSG-Vorsitzender Siggi Bläsche hinterher.

HSG Mörlen: Hahn, Kieniger; Wulf (7), Kloppenburg (6/1), Katharina Dietz (5), Juliane Wagner (4/2), Hickel (3), Schneider (3), Vetter (2), Theresa Wagner (1), Heil, Bühler, Franziska Dietz.

Siegel-Vertretung feiert Kantersieg

HSG Wettertal – TuS Vollnkirchen 27:15 (13:7): HSG-Co-Trainerin Melissa Bergemann vertrat den privat verhinderten David Siegel auf der Bank und sah eine wache und frische Wettertaler Mannschaft, die beim 4:4 in der elften Minute das letzte Mal einen Ausgleich kassieren musste. Danach ging die HSG in Führung und baute diese über das 9:5 (19./Weil) bis zur Pause kontinuierlich auf 13:7 aus. Nach der Pause machten die Gastgeberinnen dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Spätestens beim 20:12 (47.) durch die starke neunfache Torschützin Charlotte Brückel war die Frage nach dem Sieger endgültig beantwortet. Bis zum Schlusspfiff schraubte das Heimteam das Ergebnis auf ein tolles 27:15, mit dem sich Bergemann im Anschluss an die Begegnung sehr zufrieden zeigte. "Wir haben von Anfang an in der Abwehr gut gestanden und auch im Angriff konzentriert gespielt, sodass wir dieses Mal nur wenige Fehler gemacht haben. Jeweils in den letzten acht Minuten konnte Vollnkirchen kein einziges Tor erzielen", fasste die Co-Trainerin zusammen.

HSG Wettertal: Glock, Marsteller; Brückel (9/1), Reif (6/2), Weil (4), Bayer (4), Kerschner (2), Wolfner (1), Reinhold (1), Häuser, Klein, Rettig, Kunzelmann, Glaum.

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