Tabellenführung verteidigt

  • VonSascha Kungl
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(kun). Die Siegesserie der Frauen des SC Dortelweil in der Fußball-Verbandsliga Süd reißt nicht ab: Beim 2:1-Sieg bei der SG Haitz feierte das Team von Trainer Christian Vaubel den vierten Sieg im vierten Spiel. In der Gruppenliga Frankfurt wurde das Gastspiel der Spvgg. 08 Bad Nauheim bei der SG Westerfeld aufgrund von Personalproblemen aufseiten der Kurstädterinnen abgesagt und wird mit 3:

0 zugunsten der Gastgeberinnen gewertet.

Verbandsliga Süd, Gruppe 1 / SG Haitz - SC Dortelweil 1:2 (1:2): »Bereits im Vorfeld war uns bewusst, dass die Auswärtspartie in Haitz das bislang schwerste Saisonspiel für uns werden würde. Immerhin ging es für unser junges Team - der Altersdurchschnitt der Startelf lag erneut unter 18 Jahren - gegen ein gestandenes Verbandsligateam. Wir konnten von Beginn an kämpferisch überzeugen und haben am Ende einen verdienten Auswärtserfolg eingefahren«, zeigte sich SCD-Coach Vaubel nach dem Schlusspfiff rundum zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

Auf dem Rasenplatz im Gelnhausener Stadtteil entwickelte sich von Beginn an eine kampfbetonte Begegnung, in der die Dortelweilerinnen die spielerischen Akzente setzten. Bereits nach zehn Minuten erzielte Paula Gies nach Ballgewinn und Steilpass von Hanna Assmann die Gästeführung. Ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten ging es weiter, ehe die Gastgeberinnen Mitte der ersten Halbzeit zunehmend das Kommando übernahmen. »In dieser Phase haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren, und Haitz kam nach einem zunächst von uns abgewehrten Eckball zum Ausgleichstreffer«, haderte Vaubel. Maike Kleiss markierte nach einer halben Stunde frei stehend das 1:1.

Die Dortelweiler Antwort folgte jedoch postwendend. In der 41. Minute warf Lilly Wägner einen Einwurf auf Kyra Koulouris, die diesen mit dem Kopf zu Antonia Wittich verlängerte. Josefine Link startete auf halblinker Position durch, wurde von Antonia Wittich bedient und traf aus zwölf Metern in das gegnerische Tor. Somit lagen die Gäste noch vor der Pause wieder in Führung. »Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Gastgeberinnen kämpften um jeden Ball, während wir versucht haben über spielerische Akzente zum Erfolg zu kommen. Auf diese Weise konnten wir uns einige hochkarätige Chancen erspielen, die leider allesamt ungenutzt blieben. Die Gastgeberinnen hatten im zweiten Abschnitt dagegen keine Großchance. Unsere Defensive um Torhüterin Jolina Rahn stand gut und konnte den Sieg auch ohne weiteren eigenen Torerfolg ungefährdet über die Zeit bringen«, konstatierte Vaubel nach dem Schlusspfiff.

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