Der Tabellenführer zu Gast

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Im Tabellenmittelfeld der Handball-Bezirksoberliga rangieren die drei Wetterauer Mannschaften, wobei sich die HSG Wettertal und die HSG Mörlen an der Peripherie zur Abstiegszone bewegen. Sie benötigen dringend Punkte, wollen sie sich vom Tabellenende absetzen. Dabei erwarten die Mörler am heutigen Samstagabend (20 Uhr) die HSG Großen-Buseck/Beuern, die vor knapp zwei Wochen beim deutlichen Sieg über die SG Rechtenbach überzeugte. Der HSG Wettertal steht zeitgleich der Gang zur MSG Kirchhain/Neustadt bevor, die zuletzt fünf Niederlagen in Serie hinnehmen musste. Eine besondere Aufgabe wartet auf die MSG Florstadt/Gettenau, die Tabellenführer HSG Kleenheim/Langgöns II empfängt.

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Kleenheim/Langgöns II (Sa., 20 Uhr/Kurt-Moosdorf-Halle Echzell):Ein Härtetest für die MSG. Die Gäste haben sieben ihrer acht Saisonspiele gewonnen. Lediglich einmal, beim 29:29 in Mörlen, mussten sie mit einem Unentschieden zufrieden sein. "Die Jungs haben wieder Bock auf einen Sieg", erklärt allerdings auch MSG-Trainer Christian Sacks - wohl wissend, was auf seine Mannschaft zukommt. Die Gäste verfügen über den stärksten Angriff der Liga. "Wir brauchen eine stabile Abwehr und einen guten Torhüter", fordert der Florstädter Coach, dann könnte seine Mannschaft vielleicht für eine Überraschung sorgen. Mit Kleenheim-Langgöns II, Wettenberg II und Dilltal hat die MSG drei schwere Aufgaben vor der Brust, ehe das Derby bei der HSG Wettertal steigt. Angesichts dieses Programms könnte jeder Punkt Gold wert sein. Allerdings kann Sacks noch immer keine Bestbesetzung aufbieten.

HSG Mörlen - HSG Großen-Buseck/Beuern (Sa., 20 Uhr/Frauenwaldhalle Nieder-Mörlen):Philipp Petriesas ist optimistisch: "Wir wollen an den Sieg vergangene Woche in Wetzlar anknüpfen", sagt der Trainer der Gastgeber, "und den gleichen Willen und die gleiche Leidenschaft mit ins Spiel bringen." Die Busecker sieht er bislang unter ihren Möglichkeiten. "Wenn man den Rückraum sieht, mit Avemann, den jungen Foos - das ist schon Qualität, was da aufläuft." Petriesas fordert seine Spieler auf, "hellwach zu sein, gerade in der Abwehr mit dem Torhüter zusammen. Das muss gut laufen, dann läuft es vorn auch von alleine." Gegen die Busecker hat der Mörler Coach alle Mann dabei, lediglich hinter dem Einsatz von Sven Langsdorf steht ein Fragezeichen.

MSG Kirchhain/Neustadt - HSG Wettertal (Sa., 20 Uhr/Heinrich-Weber-Halle Kirchhain):Sven Tauber ist über das Gastgeber-Team bestens informiert: "In Kirchhain hat es einen Umbruch gegeben", erklärt der Wettertaler Trainer. Spielgestalter Frische steht nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung, Trainer Jan Lücker ist ins zweite Glied zurückgetreten, nun hat Co-Trainer von Benedikt Blattner das Sagen, der auch die A-Jugend trainiert und regelmäßig junge Leute einsetzt. Mit 263 Gegentreffern stellt die MSG die schwächste Abwehr der Liga. "Man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass Kirchhain bislang gegen sechs der sieben Top-Teams der Tabelle bereits gespielt hat", schränkt Tauber ein. Er erwartet daher ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings wird er erneut eine Formation aufs Feld schicken müssen, die es in dieser Saison noch gar nicht gegeben hat.

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