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Jonas Koffler (M.), hier gegen die HSG Wiesbaden, ist mit dem TV Petterweil beim Meisterschaftsfavoriten TSV Lang-Göns zu Gast.

Tabellenführer beim Spitzenteam

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(kun/tfp/fmm). Der Tabellenführer kein Favorit, der Tabellenletzte kein Außenseiter - und mittendrin der TSV Griedel. Während die Butzbacher es in der Handball-Landesliga am Samstag mit Oberliga-Absteiger TV Hüttenberg II aufnehmen, muss Spitzenreiter TV Petterweil zum Meisterschaftsfavoriten TSV Lang-Göns. Die TG Friedberg will am Sonntag gegen die TSG Heuchelheim die ersten Punkte der Saison sammeln.

TSV Griedel - TV Hüttenberg II (Sa, 19.30 Uhr / Sporthalle Butzbach):Im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison empfängt der TSV Griedel den Oberliga-Absteiger TV Hüttenberg II. Griedel kann nach den beiden Auswärtssiegen gegen Linden und Lollar/Ruttershausen und der knappen Derbyniederlage gegen den TV Petterweil als Tabellensechster auf einen gelungenen Saisonauftakt zurückblicken. "Die Mannschaft hat gesehen, was mit der richtigen Einstellung möglich ist", sagt Teammanager Jürgen Weiß. Die Zweitliga-Reserve blieb nach dem Auftaktsieg in Lollar in den beiden folgenden Heimspielen gegen Kastel (19:25) und Lumdatal (24:24) sieglos. Nach dem Abstieg aus der Oberliga hatten die Hüttenberger einen großen Umbruch im Kader - acht Abgängen stehen zehn Neuzugänge gegenüber, die hauptsächlich aus der eigenen A-Jugend stammen. Einziger externer Neuzugang des TVH ist Lukas Kassabaum vom HSV Greif Torgelow. Im Sommer übernahm das Trainerduo Dirk Happel und Tim Spengler die Mannschaft. "Sie verfügen über eine junge Mannschaft, die traditionell eine hervorragende Ausbildung genossen hat. Bereits nach drei Spieltagen lässt sich erkennen, dass die aggressive Abwehr nicht viele Gegentreffer zulässt", sagt Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Ende August bestritten beide Mannschaften das Finale um den Karl-Hofmann-Cup der HSG Dilltal, das die Griedeler knapp für sich entschieden. "An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen", sagt Weiß. Personell kann das Griedeler Trainerteam Dirk Schwellnus und Timm Weiß dabei mit Ausnahme von Torhüter Hendrik Krüger aus dem Vollen schöpfen - für Krüger rückt Tilman Schomaker aus der zweiten Mannschaft in den Kader.

TSV Lang-Göns - TV Petterweil (Sa, 19:30 Uhr / Sporthalle Langgöns):Ein Rückraum, welcher in der Landesliga seinesgleichen sucht, abschlusssichere Außen und ein atemberaubendes Tempo in der Vorwärtsbewegung. Dies sind die Attribute, die auf den TSV Lang-Göns zutreffen. "Zudem hat sich der TSV im Vergleich zur vergangenen Saison noch mal erheblich verstärkt", sagt TV-Trainer Martin Peschke. Allen voran mit Torwart Moritz Schäfer vom Oberligisten HSG Kleenheim und dem spielintelligenten Peter Kludt von der HSG Lollar/Ruttershausen. "An Lang-Göns führt dieses Jahr kein Weg vorbei. Die Mannschaft besitzt die besten Individualisten der Liga und kann sich nur selbst schlagen", sagt Peschke. Trotz des Ausrutschers des TSV vor zwei Wochen im Gießener Derby in Linden sollten die Gelb-Schwarzen gewarnt sein. Die Torfabrik der Liga wird die TVP-Abwehr stark unter Druck setzen. "Nichtsdestotrotz wollen wir unser Umschaltspiel konsequent umsetzen. Dafür müssen wir aber erst mal Ballgewinne erzielen und uns nicht in einen offenen Schlagabtausch begeben", sagt Peschke. Letzte Saison gewann der TVP beide Duelle. Zusätzlich ist man optimal in die Saison gestartet. Markus Ahlborn und Niklas Wagner stehen jedoch nicht zur Verfügung.

TG Friedberg - TSF Heuchelheim (Sonntag, 18 Uhr / Halle am Seebach):Drei Spiele, drei Niederlagen - miserabler Saisonstart für die TG Friedberg. Am Sonntag soll es gegen die TSF Heuchelheim endlich die ersten Punkte geben. Aufseiten der Heuchelheimer bildet der Torwart-Neuzugang Fabian Schomburg die wohl größte Hürde für die TG. "Das wird ein harter Brocken für uns", sagt TG-Trainer Tomasz Jezewski. Dennoch sieht er sein Team nicht als Außenseiter: "Zeigen wir unsere beste Leistung, ist Heuchelheim schlagbar." Wichtig ist dem Übungsleiter vor allem die persönliche Entwicklung seiner Spieler, den Gegner will man trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Weil Heuchelheim in der Vergangenheit einer der härtesten Rivalen für Friedberg war, wird sich durch Videostudium und zusätzliches taktisches Training auf die kommende Partie vorbereitet.

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