Sytnyk führt VfB zum Sieg

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(pm). Wichtiger erster Sieg für den VfB Friedberg in der 2. Wasserball-Liga Süd. Die Wetterauer Kreisstädter setzten sich bei den heimstarken Wasserfreunden Fulda mit 10:5 durch und bestätigten damit ihre guten Leistungen - trotz Niederlagen - gegen die Top-Klubs der Liga in den vergangenen Wochen. Mit drei Punkten aus fünf Partien liegen die Friedberger allerdings vorerst weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Wie erwartet startete die Partie ausgeglichen. Das erste Tor ließ lange auf sich warten, doch dann war es der Friedberger Center Oleh Korolchuk, der den VfB mit 1:0 in Führung brachte. Nachdem Fulda beim 4:3 die Partie gedreht hatte, ging es beim Stand von 4:4 ins zweite Viertel. Nach einer Ansprache durch VfB-Trainer René Reimann startete der VfB mit neuer Energie in den zweiten Spielabschnitt und ging erneut in Führung. Doch Fulda gelang es immer wieder, den Anschlusstreffer zu erzielen - so auch kurz vor der Halbzeit, als den Wasserfreunden beim Spielstand von 5:7 ein 5-Meter--Strafwurf zugesprochen wurde. Doch Torhüter Nils Peil parierte gegen David Horvath, dem mit 17 Treffern besten Torschützen der Gastgeber.

"Das war sicher ein Schlüsselmoment für unser Spiel. Das hat Fulda sehr zugesetzt und gleichzeitig uns als Mannschaft motiviert", sagte Center Florian Hondrich nach dem Spiel. Im Anschluss erzielte der VfB die Treffer acht und neun und baute die Führung vorentscheidend aus.

Fulda zeigte im dritten Viertel zwar noch ein letztes Aufbäumen und schaffte es erneut, auf 8:10 zu verkürzen, doch die Friedberger reagierten: Insbesondere Topscorer Vladimir Sytnyk zeigte seine Qualität und erzielte allein im letzten Viertel drei seiner insgesamt sieben Treffer. Damit katapultierte er sich gleichzeitig an die Spitze der Torschützenliste der Liga. Am Ende stand ein 15:10 auf der Anzeigetafel im Sportbad Ziehers.

Trainer Reimann zeigte sich zufrieden, sieht aber auch noch Luft nach oben: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber mir fehlt noch die Konstanz. Wir müssen es schaffen, ein ganzes Spiel gut zu spielen, ohne einen Leistungsknick zu haben. In einem anderen Spiel kann uns ein einziger schwacher Abschnitt den Sieg kosten. Wenn wir es schaffen das abzustellen, bin ich vollkommen zufrieden."

Nun haben die Friedberger zwei Wochen Pause, ehe es im heimischen Usa-Wellenbad zum Rückspiel gegen die Wasserfreunde aus Fulda kommt.

VfB Friedberg: Peil; Eisenberg, Schmidt (1), Scerbinin (1), Korolchuk (3), Khliustiv, Schoppe, Hahn (1), Hondrich (1), Sytnyk (7), Scholl (1), Dubinin.

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