Systeme für die Brettspieler

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(gae). Die Gießen 46ers stehen mit dem Rücken zur Wand: Sie sind zum Siegen verdammt. Das 84:97 am vergangenen Wochenende in Vechta hat die angespannte sportliche Situation beim mittelhessischen Basketball-Erstligisten noch verschärft. Und am Samstag um 18 Uhr kommen die Baskets Oldenburg mit breiter Brust in die Osthalle (live MagentaSport), die mit sieben Siegen in Folge vor Selbstbewusstsein strotzen.

Die 46ers zieren das Tabellenende - punktgleich mit den Rastamännern aus Vechta. Die Niederlage in Niedersachsen wurde aufgearbeitet, wie Headcoach Rolf Scholz sagt. »Die Art, wie wir Basketball spielen, haben wir intensiv nachgearbeitet«, erklärt der 40-jährige Trainer.

Die 46ers haben aktuell sieben Importspieler im Kader, wobei von ihnen immer einer aussetzen muss. Da es in den letzten beiden Partien jedes Mal den US-Guard Liam O’Reilly traf, ist offensichtlich, dass für ihn keine Zukunft in Gießen zu erwarten ist.

Die Integration von John Bryant und Chad Brown schreitet voran, jede Trainingseinheit hilft den neuen Big Men. »Ich habe das Gefühl, dass sie von Tag zu Tag besser in die Abläufe integriert sind«, konstatiert Scholz. Sie müssen aber noch viel stärker ins Spiel der 46ers eingebunden werden. Natürlich werden nun Systeme für die beiden sowie Scottie James jr. konzipiert. »Wir werden uns etwas einfallen lassen, damit die einzelnen Stärken der drei Brettspieler zur Geltung kommen.«

Hinter dem Einsatz von Alen Pjanic steht ein Fragezeichen. Der Gießener Forward hat in Vechta einen Schlag auf den Knöchel erhalten und konnte bislang noch kein Training absolvieren. »Da müssen wir schauen, ob es bei Alen bis zum Samstag reicht«, erklärt Scholz. Wie bereits erwähnt, ist die Nachverpflichtung eines erfahrenen Pointguards ein dringliches Thema. Die Sache mit Cameron Wells, der drei Jahre für die 46ers spielte, hat sich offenbar aus finanziellen Gründen zerschlagen.

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