Leichtathletik

"Süddeutsche" fallen aus

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(fnp). Ungeachtet der sich abzeichnenden Lockerungen für den Trainingsbetrieb in der Leichtathletik geht es mit den Absagen bei den Wettkämpfen munter weiter. So hat das Präsidium des Süddeutschen Leichtathletik-Verbandes, zu dem die Landesverbände Baden, Bayern, Hessen, Pfalz, Rheinland, Rheinhessen, Saarland und Württemberg gehören, jüngst entschieden, dass es in diesem Jahr keine Titelkämpfe mehr geben wird.

Das Präsidium des Verbandes bedauert die Absagen nach eigenen Angaben sehr, sah aber keine Alternative und orientierte sich unter anderem am Norddeutschen Leichtathletik-Verband, der in diesem Jahr ebenfalls keine Meisterschaften mehr ausrichtet.

Sollte sich die Situation zum Ende des Sommers oder Anfang Herbst entspannt haben und noch eine begrenzte Zahl von Wettkämpfen in der Leichtathletik möglich sein, wird wohl der Fokus für die Verbände dann eher auf den Landesmeisterschaften der einzelnen Verbände sowie den deutschen Titelkämpfen liegen. Auf Bundesebene wird es jedoch bis Ende Juli keine Meisterschaften geben. Die ersten Titelkämpfe, die nach derzeitigem Stand noch fix terminiert sind, sollen die Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U 18 und U 20 vom 24. bis 27. Juli in Ulm sein.

In Hessen hatte der Leichtathletik-Verband bis zum Beginn der Sommerferien alle Meisterschaften bereits abgesagt. Über eventuell machbare Nachholtermine wird das Präsidium wahrscheinlich im Juni entscheiden.

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