Stüwe übernimmt Marketing beim EC Bad Nauheim

(mn) Er hat in seiner Jugend das Trikot der Roten Teufel getragen, hat an der Deutschen Sporthochschule in Köln das Studium als Diplom-Sportwissenschaftler abgeschlossen und im Ausland praktische Erfahrungen gesammelt. Am Mittwoch nun wurde Matthias Stüwe als Marketingleiter beim EC Bad Nauheim vorgestellt.

"Ich freue mich auf diese Herausforderung", sagt der 28-Jährige und betrachtet seine neue berufliche Aufgabe aufgrund seiner sportlichen Vergangenheit als eine "Herzensangelegenheit". Am 15. Mai wird Stüwe, der zuletzt freiberuflich bei einer Marketing-Agentur in Bad Nauheim tätig war, hauptberuflich seine Arbeit in der Geschäftsstelle aufnehmen.

"Er kennt Eishockey und auch die Roten Teufel. Hier hat er die Chance, seine Ideen quasi in seinem Heimatverein zu verwirklichen. Seine Referenzen sprechen für ihn", erklärt Wolfgang Kurz, der Alleingesellschafter der Spielbetriebs GmbH, die Entscheidung pro Stüwe, der sich in seiner Diplomarbeit mit dem Thema Sponsoring in der Formel I auseinandergesetzt hatte. Die Gelegenheit sei geradezu optimal, sagt Stüwe, der sich aktuell in Finnland aufhält. Zuletzt war er von der Agentur in den Bereichen Fußball-Europameisterschaft und Olympische Spiele in London eingesetzt worden.

Jens Hauschild, bislang mit seiner Agentur im Bereich Marketing bei den Roten Teufeln tätig, soll der GmbH in einigen Bereichen erhalten bleiben.

Während seiner aktiven Zeit als Nachwuchsspieler hatte Stüwe bis 2004 den Weg der Roten Teufel - damals in der 2. Bundesliga - intensiv begleitet und später die Entwicklung unter Wolfgang Kurz - zumeist noch aus der Ferne - verfolgt. Zurück in Bad Nauheim hat Stüwe den Roten Teufeln in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Saison die Daumen gedrückt; vergeblich allerdings.

Für zunehmenden Diskussionsstoff sorgt die bislang noch ergebnislose Suche nach dem künftigen Coach. Diesbezüglich mussten die Roten Teufel in punkto Neuigkeiten auch am Mittwoch wieder vertrösten. Auf zwei Kandidaten habe man sich festgelegt, sagt Kurz. Bis zum Wochenende soll der Vertrag mit dem Fred-Carroll-Nachfolger dann fixiert sein, um auch die personellen Planungen forcieren zu können. Im Umfeld halten sich Gerüchte über einen deutsch- und einen englischsprachigen Trainer, was seitens der GmbH nicht kommentiert wurde.

Bestätigt wurde allerdings der Abschied von Stürmer Manuel Weibler, der sich für eine berufliche Alternative nahe seiner Heimat Mannheim entschieden hat.

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