Fußball / Kreisligen B, Gruppe 1

Stürzt die SG Melbach die SV-Reserve von der Spitze?

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(lad). Zwei Wochen musste die SG Melbach in der Kreisliga-B Friedberg, Gruppe 1 bisher ohne Tabellenführung auskommen, rutschte ab auf Rang zwei - und kann sich an diesem Wochenende wieder den Platz an der Sonne zurückholen. Denn ein Topspiel folgt aktuell dem nächsten: Am Sonntag liegt der Fokus auf dem Duell zwischen dem SV Steinfurth II und jener SG Melbach (13 Uhr). Wer da wohl Favorit ist? Natürlich Melbach, die wollen doch aufsteigen, würde man sagen.

SG-Coach Andreas Offermanns sieht das anders: "Als Absteiger befinden wir uns im Umbruch. Die Favoritenrolle schieben wir deshalb nach Steinfurth, wollen aber natürlich gewinnen", sagt Offermanns. Und man darf nicht vergessen: Die Gastgeber sind Tabellenführer, das sorgt für eine vorhandene, wenn auch gebremste Euphorie.

"Es fühlt sich gut an, wir wollen die Position halten. Dennoch hat das keinen Einfluss auf unsere Herangehensweise", betont Steinfurth-Trainer Sebastian Staisch. In den Köpfen der Akteure sollte seit geraumer Zeit der Erfolg dominieren. Die Reserve hat in dieser Runde noch nicht verloren, eine gute Vorbereitung gespielt und kann Ausfälle kompensieren. In zwei Tagen wird sich zeigen, ob das auch für einen Dreier gegen Melbach reicht. Denn die SGM musste bisher immerhin einmal mit null Punkten nach Hause gehen - und kämpft am Wochenende mit Ausfällen.

Von solchen Topspielen ist man bei der Reserve des SV Schwalheim zurzeit weit entfernt. Platz 15, Kellerteam, noch kein Sieg lautet die Bilanz. Der Grund: Turbulente Minuten gegen Wölfersheim vor mittlerweile fünf Wochen, die das Team immer noch belasten. "Es läuft zurzeit nicht rund. Zu Beginn hatten wir noch stärkere Gegner, gegen die wir Außenseiter waren, mit dem Wölfersheim-Spiel ist die Lage gekippt", äußert sich Trainer Daniel Haack. Dazukommen Kaderprobleme, auch am Samstag, wenn es gegen den TSV Rödgen geht (17 Uhr), muss Haack diverse Akteure ersetzen. "Es kommen noch machbare Gegner, der TSV fällt für uns aber eine Nummer zu groß aus", sagt Haack.

Größte Konkurrenten des SV Schwalheim II könnten dabei die Teams des SV Hoch-Weisel II und des Traiser FC II sein. Beide treffen am Sonntag aufeinander, vielleicht gibt es dann die ersten Zähler für Schlusslicht Hoch-Weisel. Weiter lohnt sich am Sonntag ein Blick auf das Heimspiel des SV Ober-Mörlen gegen Blau-Weiß Espa - die Gäste sind immer noch Fünfter- und auf das kleine Topspiel zwischen dem Türkischen SV Bad Nauheim II und dem SV Nieder-Weisel II (13 Uhr). Hier begegnen sich die Tabellenplätze vier und acht.

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