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Mit dem Porsche 911 GT3 R fahren Sven Müller und Patrick Pilet einen siebten Platz für Schnabl Engineering auf beim neunten VLN-Lauf auf der Nordschleife heraus.

Strafe verhindert Podestplatz

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(pm). "Verlängerung" für Schnabl Engineering auf der Nürburgring-Nordschleife: Nachdem das Team von Falken Motorsports seine Rennsaison eigentlich beendet hatte, ging der Rennstall aus Butzbach beim neunten VLN-Lauf kurzfristig doch noch einmal an den Start und sprang für das Porsche-Team Manthey Racing ein, das aufgrund eines Unfalls den achten VLN-Lauf verpasst hatte. "Porsche kam mit der Bitte auf uns zu, bei VLN 9 noch Komponenten freizufahren.", sagte Teamchef Sven Schnabl über den Grund der Zusatzschicht.

Die Porsche-Werksfahrer Sven Müller und Patrick Pilet belegten im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports den siebten Platz. Es war bereits das zwölfte Top-10-Ergebnis für Schnabl Engineering in diesem Jahr. Der Falken-Porsche kämpfte am Ende sogar um den Sieg, musste sich im Ziel jedoch um 3,4 Sekunden dem Black-Falcon-Mercedes geschlagen geben und belegte auf der Strecke Platz zwei. Die Sportkommissare befanden Schnabl Engineering im Rahmen einer offiziellen Untersuchung jedoch für schuldig, in einer Code-60-Zone nicht die Maximalgeschwindigkeit eingehalten zu haben. Die Konsequenz: 185 Strafsekunden, angerechnet auf die Rennzeit. Das warf das Team von Rang zwei auf Position sieben zurück.

Damit ist die Nordschleifen-Saison für Teamchef Sven Schnabl und seine Mannschaft abgeschlossen. "Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht", meint Schnabl. Diesen Schwung nimmt der Butzbacher Rennstall mit in die Winterpause.

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