Stiller Abgang von Silvio Heinevetter

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(dpa). Nationalspieler Silvio Heinevetter bedauert seinen stillen Abgang vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. "Da muss man ganz ehrlich sein, das ist natürlich schade", sagte der Torwart der "Berliner Morgenpost" und ergänzte: "Elf Jahre im Profisport bei einem Verein zu sein, ist nicht ganz alltäglich."

Aufgrund des Saison-Abbruchs wird der 35-jährige Thüringer nicht mehr für den Hauptstadtclub spielen. Die derzeitige Krisensituation macht es für den Keeper aber auch "nebensächlich", dass er deswegen kein Abschiedsspiel bekommt: "Ich bin nicht der Typ für große Abschiedsfeste." Er hatte am 8. März letztmals im Tor der Füchse gestanden, mit denen er den Pokal und den EHF-Cup gewonnen hatte.

Heinevetter wechselt zur neuen Saison zu Berlins Ligakonkurrenten MT Melsungen, im Sommer 2009 war er aus Magdeburg zu den Füchsen gekommen und hatte sich in die Herzen der Fans gespielt. Wann er mit der Saisonvorbereitung bei seinem neuen Club loslegen kann, ist derzeit noch offen.

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