Leichtathletik

Steven Müller mit 21,08 Sekunden nicht zufrieden

  • VonJulia Nestle
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(jn). In Mannheim ist Sprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach kürzlich auch im Einzel in die Olympiasaison gestartet. Bisher hatte für den 30-Jährigen nur »Teamwork« auf dem Wettkampfplan gestanden, als er Anfang Mai mit der deutschen Nationalstaffel Weltmeister über die nicht-olympischen 4x 200 Meter geworden war. Auf der schnellen Bahn in Mannheim kam am Wochenende fast die gesamte deutsche Sprintelite zusammen.

So gingen über die 200 Meter zum Beispiel alle vier Sprinter aus der Weltmeister-Staffel der World Athletic Relays an den Start. In 21,08 Sekunden wurde Müller Gesamtfünfter. Ein Ergebnis jenseits der 21-Sekunden-Marke, mit dem der LG-Starter überhaupt nicht zufrieden war.

Ausgangs der Kurve hatte der Sprinter einen technischen Fehler gemacht und das Rennen somit verbockt. Entsprechend tief saß hinterher der Ärger über die verpasste Chance, in Mannheim einen starken Wettkampf mit einer schnellen Zeit abzuliefern. Am kommenden Wochenende besteht aber schon die Möglichkeit auf Wiedergutmachung, dann läuft Steven Müller in Weinheim, bevor dann langsam aber sicher schon die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig Anfang Juni näher rücken.

Der Fauerbacher Teamkollege Lars Hieronymi startete unterdessen beim Sportfest für Berufs- und Spitzensportler im mittelhessischen Wetzlar. Die 100 Meter finishte er in 11,18 Sekunden im Finale als Fünfter. Die gleiche Platzierung erreichte der Sprinter auch über die 200-Meter-Distanz. Hier stoppte die Uhr am Ende bei 22,79 Sekunden.

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