Fußball-Gruppenliga

SV Steinfurth unterliegt nach turbulenter Schlussphase

  • Uwe Born
    vonUwe Born
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Ein Remis sei Gold wert, meinte Steinfurths Trainer Süleyman Karaduman vor dem Saison-Aufgalopp in der Fußball-Gruppenliga West beim letztjährigen Rangvierten Usinger TSG, und fast wäre der Wunsch des SVS-Übungsleiters auch in Erfüllung gegangen. Aber eben nur fast: In einer turbulenten Schlussphase hatten die gastgebenden Taunusstädter nach dem 2:2-Zwischenstand den längeren Atem und behielten letztlich klar mit 5:2 (1:0) die Oberhand.

"Mit etwas Glück holen wir hier mindestens einen Punkt, zumal wir nach dem Ausgleich die Riesenchance zur eigenen Führung nicht nutzen konnten", trauerte Steinfurths Pressesprecher Torben Müller der tollen Gelegenheit für Daniel Walter aus der 84. Minute noch ein wenig nach. Walter vergab, und danach nahm aus der Sicht der Gäste das Verhängnis seinen Lauf. Aber deswegen gleich Tristesse in Steinfurth? "Keineswegs", stellte Müller klar, "denn unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gegen hoch gehandelte Gruppenliga-Rivalen mithalten kann".

Landvogt markiert zwei Treffer

Zunächst dominierte Usingen und lag nach Treffern von Pascal Bretschneider (14./Pass Miot Paschke) sowie Christian Kaus (67.) mit zwei Toren vorne. Dazwischen gab’s nur ein offensives Ausrufezeichen der Rosendörfler, doch Denis Ehrlicher scheiterte Mitte der ersten Hälfte an TSG-Keeper Dominik Ross. Später kippte die Partie: Philipp Landvogt verkürzte in der 69. Minute nach Jan Eisers Gassenball und markierte nach 83 Minuten auch den 2:2-Ausgleich. Diesmal per Abstauber nach Eisers Schuss, den Roos nicht unter Kontrolle bekam.

Die Steinfurther wollten mehr, doch Walter versiebte den nächsten Ball, und quasi postwendend vollendete Bretschneider per Kopfball nach Tim Tilgers Flanke zur erneuten TSG-Führung. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Marius Bindewald den 3:3-Ausgleich auf dem Fuß - wieder war es nichts mit dem dritten Tor für die Gastgeber. Spannend blieb es trotzdem - freilich ohne Happy-End für den Aufsteiger aus der Wetterau. Gegen die alles auf eine Karte setzende Karaduman-Elf sorgte nämlich Usingens Max Miot Paschke mit einem Doppelschlag in der Nachspielzeit für klare Verhältnisse. Gzim Berisha und Kaus erwiesen sich dabei als Wegbereiter.

SV Steinfurth: Bayer - Krug (40. Bindewald), Schwer, Göbel, Eiser, Milek, Marx, Walter, Ertl (33. Beul), Landvogt, Ehrlicher (62. Dörner).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Dorde Josipovic (Frankfurt). - Zuschauer: 130. - Tore: 1:0 (14.) Bretschneider, 2:0 (67.) Kaus, 2:1 (69.) Landvogt, 2:2 (83.) Landvogt, 3:2 (86.) Bretschneider, 4:2 (90+2) Miot Paschke, 5:2 (90+3) Miot Paschke.

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