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Die Steinfurther um Dominik (l.) können mit einem Sieg die Tabellenspitze übernehmen.

Fußball-Kreisoberliga

Steinfurth nimmt Tabellenspitze ins Visier

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(kun). An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisoberliga Friedberg hat sich das Führungsduo aus Ober-Rosbach und Steinfurth vor dem sechsten Spieltag ein kleines Polster auf die Verfolger geschaffen. Im Duell der Aufstiegsfavoriten setzte sich der Ligaprimus aus Ober-Rosbach vor Wochenfrist souverän mit 4:1 gegen die Hessenligareserve von Türk Gücü Friedberg durch und sendete damit ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

An diesem Wochenende sind gleich beide Meisterschaftsaspiranten spielfrei, womit sich für den Tabellenzweiten aus Steinfurth die Möglichkeit bietet, mit einem ertragreichen Heimauftritt gegen den TSV Dorn-Assenheim am Sonntag (15 Uhr) den Platz an der Sonne zu erobern. "Nach den Siegen gegen Bad Vilbel, den VfB Friedberg, Burg-Gräfenrode und Nieder-Wöllstadt bietet sich für uns am Sonntag die Chance, aus eigener Kraft an die Tabellenspitze zu klettern. Wir sind motiviert bis in die Haarspitzen und wollen unserer Erfolgsserie den fünften Sieg in Folge hinzufügen. Auf dem Papier sind wir sicherlich in der Favoritenrolle, allerdings ist der Aufsteiger aus Dorn-Assenheim kein Liganeuling, sondern eher ein Dauergast in der Kreisoberliga und verfügt über eine gestandene, kampfstarke Mannschaft", sagt Steinfurths Spielertrainer Maximilian Esposito, der gegen "Schloggebach" auf Marvin Niederhäuser, Marius Milek und Daniel Walter verzichten muss. Dafür kehren Joshua Schwer, Timo Dechert und Marius Berting in den Kader der Rosendörfler zurück.

Zu den beiden ersten Verfolgern des Spitzenduos zählt neben dem Aufsteiger aus Burg-Gräfenrode, der bereits heute Abend ab 20 Uhr den SV Nieder-Wöllstadt empfängt, auch der punktgleiche TSV Ostheim, der am Sonntag ab 15 Uhr beim SV Bruchenbrücken gastiert. Die Vorfreude in Burg-Gräfenrode ist groß: "Wir freuen uns auf eine stimmungsvolle Kulisse anlässlich unseres Kerbspiels gegen den Nachbarn aus Nieder-Wöllstadt. Mit sieben Punkten aus vier Spielen sind wir als Aufsteiger hervorragend in die Saison gestartet und wollen an unsere bisherigen Auftritte anknüpfen. Zwar dürfen wir den Gegner nach dessen schwachem Saisonstart keinesfalls unterschätzen, wenn wir aber weiterhin defensiv so gut arbeiten und auch im Angriff allmählich gefährlicher werden, werden wir die drei Punkte einfahren", ist Roggaus Spielausschussvorsitzender Florian Fünffinger überzeugt. Joshua Bell und Normen Jäger kehren gegen Nieder-Wöllstadt in den Kader der Hausherren zurück.

Mit sieben Punkten aus ihren bisherigen vier Saisonspielen rangiert der TSV Ostheim unmittelbar hinter dem Spitzenduo aus Ober-Rosbach und Steinfurth auf dem dritten Tabellenplatz. "Wir haben zwar weiterhin viele angeschlagene Spieler, allerdings sieht der Kader für die Auswärtspartie gegen Bruchenbrücken am Sonntag deutlich besser aus als zuletzt", erklärt Ostheims Spielertrainer Christopher Wanzke und spielt damit auf die Rückkehr von Christopher Dein und Denis Tolo an. "Leider lassen wir nach wie vor zu viele Gegentore zu. Das hat mir in den letzten Spielen gar nicht gefallen. Mit Ausnahme des 2:0-Erfolgs in Ober-Wöllstadt haben wir uns in allen bisherigen Partien zwei Gegentreffer eingefangen. Das ist einfach zu viel. Wir müssen aggressiver und enger verteidigen. Teilweise haben wir zu große Abstände zwischen den Linien, das muss besser werden", fordert Wanzke im Hinblick auf das Gastspiel seiner Elf in der Bärenschweiz. "Wenn wir in Ballbesitz sind, müssen sich die Jungs anbieten. Auch das Passspiel gilt es, zu verbessern. Oft hat der Spieler mit Ball zu wenig Anspielstationen. Wenn wir diese Punkte auf dem Platz umsetzen können, rechne ich uns gute Chancen aus, gegen Bruchenbrücken unseren dritten Saisonsieg zu holen", ist der Ostheimer Übungsleiter überzeugt.

Im Gegensatz zu den Butzbacher Vorstädtern können die Bärenschweizer mit ihren bisherigen Ergebnissen nicht zufrieden sein - lediglich drei Punkte konnte die Elf von SVB-Coach Stefan Schneider aus den ersten vier Saisonspielen einfahren.

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